Einheit am Mittwochvormmitag

Garcia, Yatabare und Caldirola brechen Training ab

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Werder-Profi Santiago Garcia

Bremen - Es war ein Kommen und Gehen am Mittwochvormittag auf dem Bremer Trainingsplatz. Schon nach 15 Minuten brach Linksverteidiger Santiago Garcia die Einheit ab. Barfuß und mit Tapeverbänden an beiden Knöcheln ging der Argentinier in Richtung Kabine.

Die Sprunggelenke bereiteten dem 28-Jährigen allerdings keine Probleme, stattdessen hatte er Schmerzen am Zeh. „Der tut weh“, sagte Garcia und zeigte auf seinen Fuß. Offenbar handelt sich um einen Einriss am Nagelbett. „Es ist aber nicht so schlimm“, urteilte Garcia, „ich fahre morgen mit ins Trainingslager.“ Gleiches gilt für Sambou Yatabare und Luca Caldirola, die nach einer Dreiviertelstunde den Platz verließen.

Yatabare (am Montag ins Teamtraining zurückgekehrt) soll es nach seinem gerade erst auskurierten Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel scheinbar etwas ruhiger angehen lassen. Und Caldirola, der tags zuvor die Nachmittagseinheit ausgelassen hatte, hat leichte Probleme am rechten Oberschenkel. „Deshalb gehe ich lieber rein, eine Vorsichtsmaßnahme“, sagte der italienische Verteidiger.

Als das Training fast beendet war, kam dann Neuzugang Niklas Moisander mit einer kleinen Erfrischung für die Teamkollegen. Der finnische Abwehrmann, wegen einer Sprunggelenksverletzung noch nicht voll belastbar, schleppte eine Kiste Wasser auf den Platz – und begann anschließend mit seiner individuellen Einheit, unter Anleitung von Athletikcoach Axel Dörrfuß.

Ein paar Minuten später gab es schließlich das Comeback von Melvyn Lorenzen. Der Stürmer, der bei einer Schlägerei vor seinem Haus einen Nasenbeinbruch erlitten hatte, trainierte zusammen mit Reha-Coach Jens Beulke. Ein bisschen Laufen, ein bisschen Ballarbeit. Zurück im Kreis der Kollegen war zudem Claudio Pizarro. Der Peruaner hatte zwei Tage lang nur individuelle Übungen im Weserstadion absolviert. Und auch Keeper Raphael Wolf mischte beim Torwarttraining voll mit.
mr

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