Werder-Bremen - Freund Frontzeck

Freund Frontzeck

Bremen/Hannover - Thomas Eichin hätte morgen nichts gegen einen Freundschaftsdienst einzuwenden. Wenn Hannover 96 1899 Hoffenheim empfängt, drückt der Werder-Geschäftsführer seinem alten Kumpel (und neuem Hannover-Coach) Michael Frontzeck die Daumen. „Ich wünsche ihm viel Erfolg – vor allem gegen Hoffenheim“, sagt Eichin und lacht dabei. Denn die TSG ist als Tabellenachter ein direkter Konkurrent im Rennen um die Europa League.

Frontzeck werden Freundschaftsdienste und das Ge-kabbel um Europa herzlich egal sein. Er braucht Punkte gegen den Abstieg, soll Hannover in den noch verbleibenden fünf Spielen zum Klassenerhalt führen. „Er kann das“, behauptet Eichin: „Er ist ein guter Typ, ein Trainer mit Ausstrahlung. Es ist sicher eine gute Entscheidung von Hannover, ihn zu nehmen.“

Auch bei Werder war Michael Frontzeck schon zwei Mal ein Thema gewesen. Nach der Trennung von Thomas Schaaf und nach der Entlassung von Robin Dutt. Vielleicht lag das aber nur daran, dass Eichin und Frontzeck nach fünf gemeinsamen Profi-Jahren bei Borussia Mönchengladbach Freunde sind. „Ich nenne nicht viele Menschen meine Freunde, aber Michael ist sicher einer davon“, sagt Eichin: „Wir telefonieren häufiger. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt, besuchen wir uns.“ Aber bestimmt nicht in der übernächsten Woche, in den Tagen vor Bremens Gastspiel bei 96. Dann, so Eichin, „ruht die Freundschaft“.

csa

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