Sportchef Baumann fordert

Auftrag an das Team: Zurück in den „Flow“

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Hoffen nach der Länderspielpause wieder in den „Flow“ zu kommen: Florian Kohfeldt und der SV Werder.

Bremen – Zurück in den „Flow“ finden – Frank Baumann hat diesen Wunsch formuliert. Wobei: Eigentlich war es schon kein Wunsch mehr, eigentlich war es schon ein Auftrag, den der Sportchef des SV Werder der Mannschaft vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr) erteilt hat.

Zurück in den „Flow“ – das heißt: in der Erfolgsspur bleiben, in der Form, die die Bremer vor der Länderspielpause zu den Siegen über Schalke 04 (4:2) und Bayer Leverkusen (3:1) getragen hatte.

Hoffnungsvoll nahe heran an die europäischen Plätze. „Aber jetzt haben wir das Break mit den Länderspielen gehabt“, sagt Baumann, der aus der eigenen Zeit als Profi weiß, dass es „nicht immer ganz leicht ist, dann wieder den Schalter umzulegen und das Level sofort wieder zu erreichen“. Doch genau das muss den Bremern gelingen. Denn gegen Mainz Punkte liegen zu lassen, wäre für Trainer Florian Kohfeldt ein „unnötiger Rückschlag. Ein Heimspiel gegen Mainz sollten wir gewinnen, wenn wir Richtung Europa wollen.“

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Kohfeldt: „Es gibt kein Luftholen mehr - erst wenn die Saison abgepfiffen ist“

Das wollen die Bremer. Seit dem Sieg über Leverkusen mehr denn je. Denn der Abstand auf Platz sechs, der die Teilnahme an der Europa League garantiert, beträgt acht Spieltage vor Saisonende nur noch drei Punkte – es ist eine Ausgangslage, die eine große Chance bietet. 

Kohfeldt: „Ich versuche, der Mannschaft klarzumachen, dass es für jetzt kein Luftholen mehr gibt. Wir holen erst wieder Luft, wenn die Saison abgepfiffen ist. Denn es ist das erste Mal seit Jahren, dass Werder Bremen nach der letzten Länderspielpause noch alle Ziele erreichen kann. Wir sind im Pokal noch dabei und kämpfen in der Liga um die internationalen Plätze. Wir haben nichts zu verschenken.“ Aber viel zu gewinnen.

Vor dem Endspurt, der noch ein gepfeffertes Programm mit Spielen unter anderem gegen die aktuellen Top vier der Liga für die Bremer bereithält, ist der Ruf nach „voller Konzentration und totaler Fokussierung“ (Baumann) folglich mehr als nachvollziehbar. Wer jetzt schludert, ist schnell raus aus dem Rennen. Und Werder will sich am Ende nicht vorwerfen lassen, nicht alles gegeben zu haben. Das gilt generell und auch ganz speziell gegen Mainz. „Wenn wir glauben, wir könnten so ein Spiel einfach runterspielen, bekommen wir ein Riesenproblem“, mahnt Kohfeldt.

Die Ausgangslage vor dem Duell mit dem Tabellen-13. ist enorm verheißungsvoll. Die vor Werder platzierten Teams aus Leverkusen und Wolfsburg stehen vor schweren Auswärtsaufgaben in Hoffenheim (Leverkusen) und in Dortmund (Wolfsburg). Niederlagen der beiden Konkurrenten vorausgesetzt könnte Werder bei einem eigenen Sieg punktemäßig gleichziehen. 

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Baumann: „Müssen alles dafür tun, wieder in den Flow zu kommen“

Dann wäre das Rennen richtig offen. Aber dafür müssten die Bremer eben sofort wieder das Niveau der Spiele vor der Pause erreichen. „Wir waren in einer Art Flow, waren sehr gut dabei. Jetzt müssen wir alles dafür tun, um wieder an diesen Punkt zu gelangen“, wiederholt Baumann den Auftrag.

Die Geschichte der Saison zeigt, dass das Team bislang nicht immer gut aus den ersten Spielen nach Länderspielpausen herausgekommen ist. Auf die erste Unterbrechung im September folgte das enttäuschende 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg, nach der zweiten Pause im Oktober gelang ein 2:0 bei Schalke 04 und nach dem dritten Break im November reichte es nur zu einem 1:1 beim SC Freiburg.

Quelle: DeichStube

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