Wechselgedanken der Werder-Profis

Baumann: Bauer und Hajrovic sollen bleiben

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Izet Hajrovic (l.) und Robert Bauer kommen bei Werder unter Trainer Florian Kohfeldt bisher nicht zum Zug.

Bremen - Der Trainerwechsel bei Werder Bremen hin zu Florian Kohfeldt kannte bisher zwei Verlierer: Robert Bauer und Izet Hajrovic. Beide hatten bei Alexander Nouri einen Stein im Brett, kommen unter Kohfeldt aber gar nicht mehr zum Zug.

Jetzt denken beide Spieler offenbar über einen Vereinswechsel im Winter nach. Für Frank Baumann ist das allerdings kein Thema. „Bisher ist keiner an uns herangetreten“, sagte der Werder-Sportchef bei der Pressekonferenz am Donnerstag, einen Tag, nachdem der Berater von Izet Hajrovic ein Interesse des FC Genua bestätigt hatte.

Baumann: „Keine Bestrebungen, Spieler abzugeben“

„Vielleicht gibt es ein Interesse von anderen Clubs, das kann ich verstehen“, sagte Baumann, erklärte aber: „Izet hat sich vor einigen Wochen positioniert, dass er grundsätzlich gerne hierbleiben möchte.“ Abgeben will Baumann im Winter sowieso niemanden: „Wir sind überzeugt, dass wir den Kader, den wir haben, auch in der Breite brauchen, um die Klasse zu halten. Es gibt keine Bestrebungen, Spieler abzugeben.“

Der Sportchef ist überzeugt, dass sich die Spieler weiter im Training anbieten werden. „Es können nur elf Spieler spielen, aber wir werden alle benötigen. Es kann Sperren, Verletzungen, taktische Gründe und Leistungsgründe geben, dass Spieler wieder ihre Chance bekommen.“

Wechselgedanken für Kohfeldt „ein Öffentlichkeitsthema“

Am Mittwoch hatte sich nicht nur Hajrovics Berater zu Wort gemeldet, Robert Bauer dachte öffentlich über einen möglichen Abschied im Winter nach. Trainer Florian Kohfeldt tat das bei der Pressekonferenz als „ein Öffentlichkeitsthema“ ab.

„Wichtig ist, was intern passiert“, sagte Kohfeldt. „Es gibt einen konstruktiven Austausch mit allen Spielern. Unser Ziel muss sein, dass wir uns verbessern wollen, ob jemand in der Startelf steht oder nicht. Wir sind in guten Gesprächen, aber auch in guten Handlungen auf dem Platz.“ Das Verhältnis von Bauer zur Mannschaft und zum Trainerteam sei intakt. „Es gibt keinen Grund einzuschreiten.“

Quelle: DeichStube

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