Trainer von Werder Bremen bedauert Entscheidung schon jetzt

Kohfeldt äußert sich zu Baumanns Rückzugs-Plänen: „Er kommt nicht ins Wanken“

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Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, bedauert schon jetzt den angekündigten Rückzug von Sportchef Frank Baumann.

Bremen - Natürlich war er eingeweiht. Florian Kohfeldt weiß schon lange, dass Frank Baumann einen klaren Lebensplan hat – jedenfalls bis zum 50. Geburtstag. Und auch wenn es noch sehr lange dauert, bis sich der Sportchef des SV Werder Bremen zurückziehen wird, hindert es den Trainer nicht daran, die Entscheidung jetzt schon zu bedauern.

„Mit jedem Tag, den der Moment näher rückt, macht mir das größere Sorgen. Weil ich einfach glaube, dass Frank so wichtig für Werder Bremen ist, dass es auf keinen Fall ein guter Tag sein wird, wenn er aufhört“, sagt Florian Kohfeldt, der seinen Vorgesetzten als „Glücksgriff für Werder“ und den „alles entscheidenden Mann in diesem Verein“ bezeichnet: „Franks Bedeutung für die Gestaltung des Profi-Fußball-Bereichs kann man gar nicht hoch genug einschätzen.“

Werder Bremen: „Noch etwas zusammen erreichen“

Dass Frank Baumann seine Entscheidung nochmal überdenken und verändern wird, erwartet Kohfeldt definitiv nicht: „Das ist eine sehr klare und verlässliche Ansage von Frank. Man sollte nicht glauben, dass das etwas ist, was wieder ins Wanken kommt.“ So wie Kohfeldt nicht ins Wanken kommen will, seinen bis 2023 datierten Vertrag bei Werder Bremen zu erfüllen. So lange will er mindestens noch mit Baumann, seiner „Vertrauensperson“ zusammenarbeiten: „Wir wollen schon noch ein bisschen was zusammen erreichen.“ (csa)

Werder Bremen: Mehr grün-weiße News

Zum Nachlesen: Der Sportchef kündigt seinen Rückzug an - Für Frank Baumann ist 2025 Schluss bei Werder Bremen. Und was passiert in der Zukunft? Vielleicht das: Vom Trainee zum Sportchef? Clemens Fritz bei Werder Bremen auf den Spuren von Frank Baumann.

Eine Entscheidung ist in einem anderen Bereich gefallen. Für das Winter-Trainingslager bleibt Werder Bremen in Europa. Am Freitag testet Werder Bremen gegen den FC St. Pauli ohne 17 Spieler, aber mit Philipp Bargfrede: „Allein wegen ihm würde ich es machen“, sagt Kohfeldt.

Quelle: DeichStube

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