"Fordern lückenlose Aufklärung"

Werder äußert sich zu Wiesenhof

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Bereits beim Tag der Fans im Vorjahr gab es Proteste gegen den Werder-Sponsor Wiesenhof

Bremen - Im erneuten Skandal um den Geflügelfleisch-Produzenten Wiesenhof hat sich jetzt auch Werder Bremen geäußert.

"Der dargestellte Umgang mit den Puten ist weder mit dem Tierschutzgesetz noch mit der Firmenpolitik vereinbar. Sollte es zu Ermittlungen der Behörden aufgrund dieses Beitrags kommen, würden wir das ebenfalls im Sinne einer lückenlosen Aufklärung begrüßen", heißt es von Seiten der Geschäftsführung in einer offiziellen Pressemitteilung.

Man begrüße aber, dass Wiesenhof bereits interne Ermittlungen eingeleitet und einen der im Bericht gezeigten Mitarbeiter im April entlassen habe. "Wir begrüßen es, dass das Unternehmen bereits im Vorfeld der Ausstrahlung Konsequenzen gezogen hat", so die Geschäftsführung weiter.

Werder präsentiert den neuen Sponsor auf den Trikots

Wiesenhof, die seit der vergangenen Saison Hauptsponsor der Bremer sind, war am Dienstag erneut in die Kritik geraten, nachdem in einem Beitrag des ARD-Magazins "Report Mainz" die Misshandlung von Puten gezeigt wurde.

Die Originalmeldung von Werder Bremen:

Der SV Werder Bremen hat mit Besorgnis den Beitrag im ARD-Magazin “Report Mainz“ verfolgt, in dem Tierschutzvergehen bei der Ausstallung in Putenfarmen, die für Werders Hauptsponsor WIESENHOF arbeiten sollen, angeprangert worden sind. Aus Gesprächen, die daraufhin mit Vertretern des Hauptsponsors geführt wurden, konnte die Geschäftsführung des SV Werder entnehmen, dass WIESENHOF nach entsprechenden Untersuchungen mit aller Konsequenz vorgehen wird. Ein Mitarbeiter, der in den Filmaufnahmen zu sehen ist, wurde bereits im April aufgrund von internen Kontrollen entlassen.

“Die Zusammenarbeit mit WIESENHOF hat bislang dazu geführt, dass das Unternehmen durch die Bühne Bundesliga deutlich mehr im Fokus der Öffentlichkeit steht. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir, dass WIESENHOF bereits im Vorfeld der Ausstrahlung dieses Berichtes Konsequenzen für die Mitarbeiter des beauftragten Unternehmens angekündigt oder bereits gezogen hat. Der dargestellte Umgang mit den Puten ist weder mit dem Tierschutzgesetz noch mit der Firmenpolitik vereinbar. Sollte es zu Ermittlungen der Behörden aufgrund dieses Beitrags kommen, würden wir das ebenfalls im Sinne einer lückenlosen Aufklärung begrüßen“, so die Werder-Geschäftsführung, die keine Zweifel an den Aussagen des Partners hat.

“Im Zeitraum unserer Zusammenarbeit hat sich ein positives Verhältnis entwickelt, das unser bisheriges Vertrauen rechtfertigt. WIESENHOF hat wie versprochen uns bisher offen und glaubwürdig stets alle kritischen Fragen beantwortet“, so die Geschäftsführer weiter.

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