Entspannte Personalsituation

Kohfeldt mit großem Respekt vor Frankfurt

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Florian Kohfeldt fordert Geduld von seiner Mannschaft im Spiel gegen Eintracht Frankfurt.

Bremen - Vor fast fünf Monaten hat Florian Kohfeldt gegen Eintracht Frankfurt sein erstes Bundesliga-Spiel als Werder-Cheftrainer bestritten.

Werder stand damals am Abgrund, auch gegen Eintracht Frankfurt verloren die Bremer durch ein Last-Minute-Tor mit 1:2. Doch der Trend zeigte schnell nach oben. Inzwischen hat sich Werder von den Abstiegsrängen etwas abgesetzt. Nicht minder beeindruckend war im gleichen Zeitraum der Weg von Eintracht Frankfurt. Trainer Niko Kovac hat seine Mannschaft auf Champions-League-Kurs geführt. Kohfeldt nötigt das Respekt ab, bei der Pressekonferenz vor dem Spiel am Ostersonntag (15.30 Uhr) lobte er den kommenden Gegner in höchsten Tönen.

Kohfeldt: Frankfurt „einfach richtig gut“

„Grundsätzlich ist der Plan, dass wir gewinnen wollen“, sagte Kohfeldt am Donnerstag. „Aber das wird eine sehr herausfordernde Aufgabe.“ Frankfurt spiele eine konstant starke Saison, punkte gegen jede Art von Gegner. „Das ist einfach eine richtig gute Mannschaft.“

Kohfeldt attestierte dem Gegner ein sehr aggressives Pressing, gute Umschaltaktionen, hohe Schnelligkeit, große Laufstärke und hohe Cleverness - alles Attribute eines Top-Teams. „Gerade das Pressing halte ich für ein großes Markenzeichen. Wir müssen möglichst wenig Zweikämpfe zulassen, dass wir ihnen gar nicht die Chance geben, ins Pressing zu kommen.“ Kohfeldt erwartet viel Geduld und Präzision seiner Mannschaft.

Gute Personalsituation nach Länderspielpause

Was die Personalsituation angeht, ist Werder gut aus der Bundesliga-Pause gekommen, sagt Kohfeldt: „Von den Länderspielen sind alle gesund wiedergekommen.“ Damit meint der Trainer auch explizit Milos Veljkovic, der das Spiel gegen den FC Augsburg wegen einer Fußprellung verpasst hatte und angeschlagen nach Serbien zur Nationalmannschaft gereist war.

Unklar ist noch, ob Jerome Gondorf nach seiner Blinddarm-OP schon wieder zur Verfügung steht. Der Mittelfeldspieler war am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. „Bei allen anderen - sofern die nächsten zwei Tage nichts mehr passiert - gehe ich davon aus, dass sie zur Verfügung stehen.“

Den Abstiegskampf wagt Florian Kohfeldt noch nicht abzuhaken: „So lange da nichts entschieden ist, werde ich das Thema nicht beiseiteschieben und ich werde dafür sorgen, dass das Team das Thema nicht beiseiteschiebt.“ Trotzdem wolle Kohfeldt Werder ständig weiterentwickeln, fordere diese Gier auch von seinen Spielern. „Der Tag, an dem wir zufrieden werden, ist der erste Tag, an dem wir schlecht werden.“ 

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Quelle: DeichStube

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