Vor DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Fürth

Werder-Coach Kohfeldt lobt Entwicklung seines Ex-Schützlings Stach - Fürth-Profi „kann dauerhaft Bundesliga spielen“


Werder-Trainer Florian Kohfeldt und Fürth-Profi Anton Stach kennen und schätzen sich aus gemeinsamen Tagen beim SV Werder Bremen.
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Werder-Trainer Florian Kohfeldt und Fürth-Profi Anton Stach kennen und schätzen sich aus gemeinsamen Tagen beim SV Werder Bremen.

Bremen - Als Florian Kohfeldt während der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale des SV Werder Bremen gegen die SpVgg Greuther Fürth (Dienstag, 20.45 Uhr) auf seinen ehemaligen Jugendspieler Anton Stach angesprochen wird, gerät der Bremer Cheftrainer regelrecht ins Schwärmen, obwohl er sich nicht einmal ganz sicher ist, ob er seinen einstigen Schützling überhaupt noch wiedererkennt.

„Ich freue mich sehr, ihn wiederzusehen. Auch wenn ich nicht weiß, ob ich ihn noch erkenne. Hoffentlich steht sein Name auf dem Trikot, denn als wir uns das letzte Mal gesehen haben, ging er mir ungefähr bis zum Bauchnabel. Und jetzt ist er der körperlich stärkste Spieler von Greuther Fürth“, sagt ein gut gelaunter Florian Kohfeldt. Der heute 22-jährige Anton Stach zählte als Heranwachsender stets zu den kleinsten und schmächtigsten Spielern, was ihm seine Situation bei Werder Bremen erheblich erschwerte.

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„Er hatte eine nicht ganz so einfache Zeit zu Beginn hier bei Werder als er im Internat war. Er war in der Jugend seinen Altersgenossen körperlich etwas hinterher, hatte aus meiner Sicht aber damals schon eine sehr strategische Veranlagung in seinem Spiel und war unglaublich zielstrebig und ehrgeizig“, sagt Kohfeldt über den jungen Stach, der beim starken Zweitligisten aus Franken eine beeindruckende Entwicklung genommen und sich in seiner Premierensaison als Profi inzwischen einen Stammplatz ergattert hat. 

Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt lobt Greuther Fürth-Profi Anton Stach: „Spielt herausragend“

Kohfeldt verwundert der rasante Aufstieg seines ehemaligen U16-Kapitäns aber offenbar nicht. Zwar habe Anton Stach einen „ungewöhnlichen Karriereweg über die Regionalliga mit Stationen beim SSV Jeddeloh und der U23 des VfL Wolfsburg genommen“, aber er sei „sehr intelligent, hat einen super Charakter, ist sehr durchsetzungsstark, und ich hatte früh das Gefühl, dass er das Spiel versteht. Er ist in der Lage, ein Spiel zu lenken und zu leiten. Das macht er bei Greuther Fürth wirklich herausragend. Als alleiniger Sechser ist er sehr häufig der Spielgestalter von der Position aus.“

Jede Menge Lob für den 1,94-Meter-Hünen, der in der laufenden Saison 16 von 19 möglichen Zweitliga-Spielen absolviert hat. Geht es nach Kohfeldt, dann muss die Zweite Liga für ehemaligen Junioren-Spieler des SV Werder Bremen aber nicht das höchste der Gefühle sein: „Ich glaube, so wie ich ihn jetzt sehe und wie ich ihn in der Analyse völlig ohne Emotionen gesehen habe, ist der Weg noch nicht zu Ende. Anton kann auf jeden Fall einer dieser Spieler von Greuther Fürth sein, die dauerhaft in der Bundesliga spielen.“

Anton Stachs Wertschätzung für Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt: „Er hat mir sehr geholfen“

Ähnlich anerkennend hatte sich auch Anton Stach im Vorfeld des Pokalduells im Interview mit der DeichStube im Hinblick auf seinen ehemaligen Trainer geäußert: „Ich habe Florian Kohfeldt in absolut positiver Erinnerung. Er hat mir damals sehr viel geholfen, hatte großes Vertrauen in mich. Es hat großen Spaß gemacht, unter ihm zu spielen. Sein Umgang mit uns war super, es war eine richtig gute Erfahrung. Florian hat mir Dinge mitgegeben, von denen ich bis heute profitiere.“ 

Mehr Nettigkeiten wollen der Chefcoach des SV Werder Bremen und der Jungprofi von Greuther Fürth dann aber doch erst nach Spielschluss austauschen, schließlich geht es für beide nicht nur sportlich um viel - Werder kann den vierten Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale in Serie, Fürth zum erst vierten Mal in seiner Historie den Sprung unter die letzten Acht schaffen. Darüber hinaus geht es auch um eine beträchtliche Stange Geld für die Vereine. Nicht nur deshalb sagt Kohfeldt augenzwinkernd: „Ich freue mich, morgen nach dem Spiel ein bisschen mit Anton zu quatschen und hoffe, dass er mir dann gratuliert.“ (mwi) Auch interessant: Niklas Moisander in der Startelf? So könnte die Werder-Aufstellung gegen Greuther Fürth aussehen! Verfolgt das DFB-Pokal-Achtelfinale des SV Werder Bremen gegen Greuther Fürth im Live-Ticker der DeichStube! Und: So seht ihr den Pokal-Kracher des SV Werder gegen die Kleeblätter live im TV! Und: Wer wird Marco Roses Nachfolger? Gladbach-Gerücht um Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt reißt nicht ab! Jetzt spricht Frank Baumann!

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