Trainer-Team trifft sich

Kohfeldt bittet zum Workshop

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Werder-Trainer Florian Kohfeldt unterbricht seine Sommerpause für einen Workshop mit seinem Trainer-Team.

Bremen - Noch weilen die meisten Werder-Profis im Urlaub, erst am 2. Juli kommt die Mannschaft zum offiziellen Trainingsauftakt am Weserstadion zusammen.

Für das Trainer-Team geht es allerdings schon eher los: Bereits am Wochenende, 16./17. Juni, bittet Chefcoach Florian Kohfeldt seine Assistenten zum Workshop. „Sie werden sich nicht am Stadion, sondern außerhalb Bremens treffen“, sagt Sportchef Frank Baumann, der über die Inhalte des Workshops nicht sprechen möchte.

Gemeinsam mit den Co-Trainern Tim Borowski und Thomas Horsch sowie dem dreiköpfigen Analysten-Team (Pascal Schichtel, Mario Baric und Rafael Kazior) wird Kohfeldt den Blick ausschließlich nach vorne richten. Die Aufarbeitung der vergangenen Saison ist abgeschlossen, nun sollen inhaltliche Eckpfeiler für die neue Serie erarbeitet werden.

Vorbereitung und allgemeine taktische Themen

„Es geht um die Vorbereitung, aber auch um allgemeine taktische Themen. Wie können wir vielleicht von anderen lernen? Im Tagesgeschäft ist das immer schwierig. Die Analysten und wir Trainer werden da Beispiele nennen, dann diskutieren wir“, hatte Kohfeldt kürzlich im Interview mit der DeichStube erklärt. Und weiter: „Es geht auch um die Zusammenarbeit mit unserem Leistungszentrum: Wo können wir helfen, wo stören wir vielleicht?“

Nach dem Workshop-Wochenende setzt Kohfeldt seinen Sommerurlaub fort, ehe er dann ab Anfang Juli wieder voll als Werders Cheftrainer gefordert sein wird.

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Florian Kohfeldt: Seine Karriere in Bildern

Viktor Skripnik und Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23. © nordphoto
Viktor Skripnik, Florian Kohfeldt und Torsten Frings
Im Oktober 2014 wurde Skripnik nach der Entlassung Robin Dutts Cheftrainer bei den Profis. Seine Co-Trainer bei der U23, Kohfeldt und Torsten Frings, folgten ihm in die Bundesliga. © Gumz
Florian Kohfeldt und Viktor Skripnik
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank. © nordphoto
Florian Kohfeldt
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück.  © nordphoto
Florian Kohfeldt
Seit Oktober 2016 ist er dort als Trainer tätig und schaffte in der Saison 2016/17 den Klassenerhalt. © Gumz
Alexander Nouri und Florian Kohfeldt
Nach der Entlassung von Alexander Nouri (l.) am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer. © nordphoto
Florian Kohfeldt
Kohfeldt genießt bei Werder eine sehr hohe Wertschätzung. „Er kann Spieler weiterentwickeln. Er hat eine klare Ansprache. Er ist ein intelligenter, junger, innovativer Trainer“, lobte Sportchef Frank Baumann nach Kohfeldts Beförderung. © Gumz
Florian Kohfeldt
Zwar setzte Kohfeldt in seinem ersten Erstliga-Spiel als Cheftrainer mit Werder neue Impulse, das Spiel gegen Eintracht Frankfurt ging durch ein spätes Gegentor trotzdem mit 1:2 verloren. © Gumz
Florian Kohfeldt
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause. © nordphoto
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hatte Erfolg, wurde fest als Cheftrainer installiert und führte Werder aus der Abstiegszone in der Bundesliga. © Gumz
Florian Kohfeldt
Anfang April 2018 unterschrieb Kohfeldt einen Vertrag bei Werder bis 2021. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt blieb in der Saison 2017/2018 in allen zwölf Heimspielen als Cheftrainer ungeschlagen. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hat Werder eine neue Handschrift und Mentalität verpasst. Mit ihm soll es nun wieder dauerhaft aufwärts gehen. © Gumz

Quelle: DeichStube

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