Werder-Profi: „Der Stammplatz ist ganz nahe“

Kainz steigt in die Luxusklasse auf

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Florian Kainz fährt jetzt einen Touareg.

Bremen - Wie sich die Zeiten ändern: Vor einem Jahr bekam Florian Kainz einen Golf als Dienstwagen, künftig fährt er mit einem Touareg.

Der Werder-Profi hat sich den großen Geländewagen selbst ausgesucht – und dokumentiert damit auch neben dem Platz: Kainz ist bei Werder von der Mittel- in die Luxusklasse aufgestiegen.

„Ich glaube schon, dass der Stammplatz jetzt sehr nahe ist“, sagt Kainz. Sein Selbstvertrauen ist so groß wie wahrscheinlich noch nie in seiner Zeit bei Werder. Als großer Hoffnungsträger war er vor einem Jahr von Rapid Wien verpflichtet worden – für eine Ablöse von immerhin 3,5 Millionen Euro. Doch nach einem guten Start in die Vorbereitung ging es plötzlich stark bergab. In der Rückrunde blühte der 24-Jährige dann plötzlich auf, erzielte zwei Tore und bereitete drei weitere vor. So soll es weitergehen. „Ich bin in einem guten Alter, habe mich nach einem enttäuschenden Herbst gut zurückgekämpft. Mein Anspruch ist es, jetzt zu spielen“, sagt er ganz deutlich.

Florian Kainz bei Werder

GER, Neuzugang Werder Bremen Florian Kainz
Florian Kainz wechselte im Juli von Rapid Wien zu Werder Bremen. © nordphoto
GER, 1.FBL, Training Werder Bremen
Für den Flügelspieler überwies Werder rund 3,5 Millionen Euro an Wien. © nordphoto
GER, 1.FBL, Training Werder Bremen
Bisher spielt der 24-Jährige jedoch keine Rolle bei den Grün-Weißen. © nordphoto
GER, 1.FBL, Training Werder Bremen
Unter Ex-Trainer Viktor Skripnik reichte es nur für einen Kurzeinsatz gegen Borussia Mönchengladbach. © nordphoto
GER, 1.FBL, Training Werder Bremen
Nachdem Alexander Nouri die Verantwortung bei den Werder-Profis übernahm, stand Kainz noch kein einziges Mal im Kader. © nordphot o
GER, FSP, VFL Osnabrueck vs SV Werder Bremen
Lediglich im Testspiel gegen den VfL Osnabrück stand der Österreicher auf dem Platz. © nordphoto
Er erzielte die 1:0-Führung der Bremer und konnte sich über 90 Minuten beweisen. © imago

Und die Chancen sind gut. Im Pokal gegen Würzburg brachte ihn Coach Alexander Nouri als Ersatz für den gesperrten Fin Bartels. Kainz machte seine Sache ordentlich und bereitete beim 3:0-Sieg das wichtige 2:0 von Max Kruse vor. Anschließend gab es viele positive Worte von Trainer Alexander Nouri. „Das Lob freut mich sehr“, sagt Kainz und ergänzt: „Genauso freut es mich, dass der Trainer mir auf vielen Positionen die Chance gibt.“

Stürmer, Achter, Außenverteidiger – das alles hat Kainz in der Vorbereitung schon gespielt. Meistens hat es gut funktioniert. Aber ganz zufrieden ist Kainz noch nicht: „Ich weiß, dass ich noch Verbesserungspotenzial habe. Ich will im Abschluss noch mutiger werden.“

Quelle: DeichStube

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