Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim

Bartels vor Rückkehr in Kader des SV Werder

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Für das Spiel von Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim ist Fin Bartels nach langen Verletzungssorgen endlich wieder ein Kandidat für den Kader.

Und wieder ein kleines Comeback: Fin Bartels steht vor dem Heimspiel des SV Werder Bremen gegen die TSG 1899 Hoffenheim vor der Rückkehr in den Kader.

„Er ist kein Kandidat für die Startelf, aber für eine halbe Stunde in Betracht zu ziehen“, erklärte Trainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz von Werder Bremen am Freitag. Fin Bartels hatte den Rückrunden-Auftakt gegen Fortuna Düsseldorf wegen muskulärer Probleme verpasst.

Der 32-Jährige Angreifer ist nach mehr als zwei Jahren voller Verletzungssorgen weiter dabei, sich zu alter Form zurückzukämpfen. Die ersten 14 Spieltage der laufenden Saison hatte Bartels nach einer Knie-OP aussetzen müssen, am Ende der Hinrunde kam er zu drei Kurzeinsätzen. Im Werder-Spiel gegen die TSG Hoffenheim könnte das vierte Spiel dazukommen. In der Startelf werden aber erst mal andere stehen. (han)

Zur letzten Meldung vom 08. Januar 2020

Fin Bartels – bis auf Weiteres ein Joker beim SV Werder

Palma – Die Pause war – gemessen an dem, was hinter Fin Bartels liegt – unbedeutend kurz. Und doch ziemlich lang. Drei Tage vergingen für den 32-Jährigen im Trainingslager des SV Werder Bremen auf Mallorca, ohne dass er ein richtiges Training mit Ball und Mitspielern absolviert hätte.

Dabei geht‘s ihm offensichtlich gut, ziemlich gut sogar. Trainer Florian Kohfeldt sieht in Fin Bartels mit Blick auf die ersten Rückrundenspiele bereits „einen Kandidaten für eine der ersten Einwechslungen“. Und wer das ist, ist eigentlich auch von einem Einsatz in der Startelf nicht mehr ganz so weit entfernt.

Werder Bremen: Fin Bartels trainiert „hervorragend“

Bartels machte in den bisherigen Mallorca-Einheiten einen agilen, frischen Eindruck. „Hervorragend“ sei dessen Trainingsarbeit, lobte Kohfeldt nach den ersten Tagen. Doch weil er den Angreifer im Testspiel des SV Werder Bremen gegen den AC Monza am Montag (2:2) eine Pause verordnete, ihn nicht einsetzte und in den folgenden Tagen nur regenerativ gearbeitet (Dienstag) oder gleich ganz entspannt (Mittwoch) wurde, vergingen eben drei Tage, ohne dass Bartels weiter auf sich hätte aufmerksam machen können.

Am Donnerstag läuft der Trainingsbetrieb auf Mallorca aber wieder an, und Kohfeldt hofft dann und fortan auf weitere Fortschritte des flinken Offensivspielers. Überfordern will er Bartels aber nicht. „Wir müssen abwarten, wie stabil Fin jetzt bleibt“, sagt Florian Kohfeldt mit der Skepsis eines Trainers, der in dieser Saison schon zu viele Verletzungsrückschläge bei seinen Profis hinnehmen musste.

Werder Bremen: Fin Bartels soll nicht zu schnell zum Hoffnungsträger werden

Fin Bartels war erst Ende der Hinrunde in den Spielbetrieb zurückgekehrt, nachdem er wegen eines Achillessehnenrisses und diverser Folgeverletzungen zwei Jahre beinahe durchgängig gefehlt hatte. Gegen Bayern, Mainz und Köln kam er dann zu vier, zehn und 23 Minuten Spielzeit.

Doch die Einsatzzeiten werden jetzt nicht weiter steigen, sondern eher stagnieren, sagt Kohfeldt: „Ich will Fin nicht zu schnell zum Hoffnungsträger machen.“ Die Joker-Rolle sei bis auf Weiteres perfekt für Bartels: „Wenn er fit bleibt, und danach sieht alles aus, kann er das spielen.“ Beim Rückrundenauftakt gegen Fortuna Düsseldorf käme eine Berufung in die erste Elf definitiv „noch zu früh“. (csa)

Quelle: DeichStube

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