Rückkehr wird aber noch dauern

Bartels lachend auf der „letzten Stufe“

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Fin Bartels trainierte am Mittwoch mit Werders U23.

Bremen - Um die Fortschritte bei Fin Bartels zu beschreiben, reicht Florian Kohfeldt ein Satz. „Er lacht wieder“, sagt der Werder-Trainer über Stürmer Bartels.

Für den hat es seit seinem im vergangenen Dezember erlittenen Achillessehnenriss wenig zu lachen gegeben – Reha eben, die gefällt keinem Fußballer. Doch nun habe Bartels „die letzte Stufe“ in seinem Aufbauprogramm genommen, sagt Kohfeldt. Die Laune steigt.

Am Mittwoch trainierte Bartels sogar schon wieder im Mannschaftsverbund – zwar nur mit der U23 und auch nur eingeschränkt, aber immerhin war da schon wieder ein kleiner Anflug von Normalität. Und genau darum geht es im Moment noch: Bartels muss sich wieder an die Belastung gewöhnen, muss sich wieder an Fußball auf professionellem Niveau gewöhnen.

Als Teil des Reha-Programms wurde deshalb die Einheit mit der U23 deklariert. Bis der 31-Jährige tatsächlich wieder ein Kandidat für Bundesliga-Einsätze ist, „wird es noch dauern“. Nicht Tage, sondern Wochen. Aber Bartels wartet mittlerweile mit einem Lachen auf das Comeback.

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Fin Bartels: Seine Karriere in Bildern

Fin Bartels
In Rostock wurde Fin Bartels zum Bundesliga-Profi, über St. Pauli wechselte der Offensivmann zum SV Werder Bremen. Seine Karriere in Bildern.  © Gumz
Fin Bartels
Bartels spielte zunächst im Jugendbereich bei der SpVg Eidertal Molfsee, bevor er zur Saison 2002/03 zu Holstein Kiel wechselte. Erst in der U17, dann in der U19. 2005 schaffte er schließlich den Sprung in den Herrenbereich.  © imago
Fin Bartels
Zunächst spielte er bei der zweiten Mannschaft der Kieler, am 25. November 2005 debütierte er in der Regionalliga Nord und absolvierte in der Rückrunde weitere 16 Partien für die erste Mannschaft.  © imago
In der Saison 2006/07 stieg Kiel ab. Daraufhin wechselte Bartels zum FC Hansa Rostock. Auch dort spielte er zunächst im Amateur-Team, ehe er den Sprung zu den Profis schaffte.
In der Saison 2006/07 stieg Kiel ab. Daraufhin wechselte Bartels zum FC Hansa Rostock. Auch dort spielte er zunächst im Amateur-Team, ehe er den Sprung zu den Profis schaffte.  © imago
Sein Bundesliga-Debüt feierte Bartels am 6. Oktober 2007, als er in der Schlussphase der Partie gegen den VfL Wolfsburg eingewechselt wurde.
Sein Bundesliga-Debüt feierte Bartels am 6. Oktober 2007, als er in der Schlussphase der Partie gegen den VfL Wolfsburg eingewechselt wurde.  © imago
Einige Monate später erzielte er sein erstes Bundesligator gegen Arminia Bielefeld - und was für eins. Per Fallrückzieher versenkte Bartels den Ball in die Maschen.
Einige Monate später erzielte er sein erstes Bundesligator gegen Arminia Bielefeld - und was für eins. Per Fallrückzieher versenkte Bartels den Ball in die Maschen.  © imago
In der Spielzeit 2009/2010 stiegen die Rostocker ab - und Bartels zog es zum FC St. Pauli. Auch mit den Kiezkickern stieg er ab und spielte drei Jahre in der zweiten Liga.
In der Spielzeit 2009/2010 stiegen die Rostocker ab - und Bartels zog es zum FC St. Pauli. Auch mit den Kiezkickern stieg er ab und spielte drei Jahre in der zweiten Liga.  © imago
2014 wechselte Bartels zum SV Werder.
2014 wechselte Bartels zum SV Werder.  © gumzmedia
Der Offensivmann wurde schnell zum Stammspieler und somit ein wichtiger Faktor in der Bremer Offensive.
Der Offensivmann wurde schnell zum Stammspieler und somit ein wichtiger Faktor in der Bremer Offensive.  © gumzmedia
Am 9. Dezember 2017 (15. Spieltag der Saison 2017/18) riss sich Bartels nach einem unglücklichen Zweikampf die Achillessehne am linken Fuß.
Am 9. Dezember 2017 (15. Spieltag der Saison 2017/18) riss sich Bartels nach einem unglücklichen Zweikampf die Achillessehne am linken Fuß.  © gumzmedia
Nachdem Bartels Anfang September 2018 wieder ins Manschaftstraining zurückgekehrt war, erlitt er einen Rückschlag. Seitdem absolviert er ein individuelles Reha-Training. Ziel für ihn ist es, beim Winter-Trainingslager in Südafrika (3. bis 12. Januar) wieder dabei zu sein.
Nachdem Bartels Anfang September 2018 wieder ins Manschaftstraining zurückgekehrt war, erlitt er einen Rückschlag. Seitdem absolviert er ein individuelles Reha-Training. Ziel für ihn ist es, beim Winter-Trainingslager in Südafrika (3. bis 12. Januar) wieder dabei zu sein.  © gumzmedia

Quelle: DeichStube

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