Mittelfeldspieler in Bremen nicht mehr gewollt?

Kroos wünscht Klarheit

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Felix Kroos

Bremen - Sofa statt Schalke: Felix Kroos durfte Werder Bremens Rückrundenauftakt nur am Fernseher verfolgen, Trainer Viktor Skripnik hatte ihn nicht in den 18er-Kader berufen. Und so könnte es doch noch zu einem Winterwechsel kommen, den der 24-Jährige erst kürzlich zu „99,9 Prozent“ ausgeschlossen hatte.

„Natürlich kann man das als Signal interpretieren, dass ich hier nicht mehr gewollt bin“, sagt Kroos über seine Ausbootung. Schließlich bekamen fürs Mittelfeld die Talente Laszlo Kleinheisler, der gerade erst verpflichtet worden war, und Lukas Fröde den Vorzug. Eine Begründung, warum er nicht dabei ist, hat Kroos nicht erhalten. „Mir hat auch keiner gesagt, dass ich gehen soll. Es wurde gar nicht mit mir gesprochen“, berichtet der Werder-Profi: „Ich würde mir schon eine klare Aussage wünschen, dann könnte man schauen, was man macht.“

Inzwischen ist er einem Wechsel nicht mehr abgeneigt: „Wenn etwas Konkretes kommt, beschäftige ich mich damit. Aber es muss passen.“ Das war bislang das Problem. Es gab keine interessanten Offerten. „Aber es ist ja noch eine Woche Zeit, da kann viel passieren“, sagt Kroos, der bei Werder noch einen Vertrag bis 2017 besitzt.

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