Ex-Bremer Kroos hängt die Schuhe an den Nagel

„Alles investiert, um ständigem Druck standzuhalten“: Ex-Werderaner Felix Kroos beendet Profi-Karriere

Nach 13 Jahren im Profi-Fußball ist Schluss: Felix Kroos, der für Werder Bremen 65 Mal in der Bundesliga spielte, beendet seine Karriere.
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Nach 13 Jahren im Profi-Fußball ist Schluss: Felix Kroos, der für Werder Bremen 65 Mal in der Bundesliga spielte, beendet seine Karriere.

Bremen - Felix Kroos hat im Alter von 30 Jahren seine Laufbahn als Profi-Fußballer beendet. „Diese Entscheidung treffe ich aus voller Überzeugung und mit einem Lächeln auf dem Gesicht, auch wenn sie mir sicher nicht leichtfiel“, verkündete der ehemalige Profi des SV Werder Bremen am Dienstag auf seinem Instagram-Kanal.

Felix Kroos, dessen Vertrag bei Eintracht Braunschweig nach dem Zweitliga-Abstieg am 30. Juni ausgelaufen war, spielte 80 Mal in der Bundesliga für Werder Bremen (2010-2016) und Union Berlin. Hinzu kommen 154 Spiele in der 2. Bundesliga für Union, Braunschweig und Hansa Rostock, wo er einst zum Profi wurde.

„Die Zeit in Bremen und in Berlin hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin und mir gezeigt, dass sportlich gesehen zwei Herzen in einer Brust schlagen können“, erklärte der gebürtige Greifswalder, der 2010 für Werder gegen Tottenham Hotspur ein Champions-League-Spiel bestritten hat. „Ich habe alles investiert, um Leistung zu bringen und dem ständigen Druck im Fußball standzuhalten“, so Kroos.

Werder Bremen: Karriereende - Für diese zwei Vereine hätte Felix Kroos noch weitergespielt

Voller Dankbarkeit, Stolz, Wehmut aber auch mit Erleichterung blicke er nun auf seine Karriere zurück: „Jetzt beginnt für mich das richtige Leben und ich könnte mich nicht mehr darauf freuen. Fest steht für mich aber auch, dass ich dem Fußball erhalten bleibe und ich sehr gespannt bin, in welcher Rolle das sein wird.“

In einer Sonderfolge des gemeinsamen Podcasts „Einfach mal Luppen“ mit Bruder Toni Kroos (Real Madrid) erklärte der Ex-Bremer noch, dass er sich nur für zwei Vereine noch einmal gequält hätte, „um wieder auf das Niveau zu kommen, damit es Sinn macht, weiterzuspielen“. Werder und Union. Da sich da aber nichts ergeben habe, war für Felix Kroos klar: „An diesem Punkt ist es vorbei.“ (mwi) Auch interessant: Japanischer Erstligist offenbar an Yuya Osako vom SV Werder Bremen interessiert. Und: Marktwert-Tabelle: Werder Bremen hat (noch) den wertvollsten Kader der 2. Liga!

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