Manuel Neuer verhindert Werder-Sieg in München

Kurios: Ausgerechnet der SV Werder Bremen darf von FC-Bayern-Keeper Manuel Neuer schwärmen

Josh Sargent von Werder Bremen rutscht in den Ball, Manuel Neuer vom FC Bayern München wehrt mit dem Fuß ab
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Mit mehreren starken Paraden wie gegen Josh Sargent sicherte Manuel Neuer dem FC Bayern München einen Punkt gegen den SV Werder Bremen.

München – Wer hätte vor dem Duell zwischen dem FC Bayern München und Werder Bremen schon gedacht, dass ausgerechnet Manuel Neuer eine Hauptrolle spielen würde? Schließlich hatte Werder in der Vergangenheit schon das Kunststück vollbracht, in der Allianz-Arena gar nicht aufs Tor zu schießen. Doch am Samstag war alles anders und sich alle Beteiligten am Ende einig, dass die Partie ohne Neuer wahrscheinlich nicht 1:1 ausgegangen wäre.

Manuel Neuer ist für mich der beste Torwart in Deutschland und auf der Welt, den es je gegeben hat. Das hat er heute gezeigt. Und er gehört eben auch zur Mannschaft dazu. Deswegen haben die Bayern einen Punkt geholt und wir nicht gewonnen“, urteilte Florian Kohfeldt. Der Trainer des SV Werder Bremen hatte früher selbst zwischen den Pfosten gestanden, wenn auch nicht in der Bundesliga, sondern nur in der Bremen-Liga. „Nach zehn Minuten zeigt er direkt einen Wahnsinnsreflex“, erinnerte Kohfeldt an die Doppelchance von Josh Sargent und Ludwig Augustinsson. Neuer war jeweils blitzschnell zur Stelle gewesen – erst mit dem Fuß, dann mit der Hand. In der zweiten Halbzeit reagierte er ebenfalls glänzend, als Sargent erneut frei vor ihm aufgetaucht war.

Werder Bremen gegen FC Bayern: Nur Maximilian Eggestein überwindet starken Manuel Neuer

„Manu hat in der ersten, aber auch in der zweiten Halbzeit seine Klasse gezeigt“, lobte auch Bayern-Coach Hansi Flick seinen Keeper, womit er vor der Partie wahrscheinlich nicht gerechnet hatte. Doch die Bremer schafften es immer wieder, gefährlich vor das Tor des Champions-League-Siegers zu gelangen. Und einmal war selbst ein Manuel Neuer, der sein 400. Pflichtspiel für den FC Bayern bestritt, machtlos, als Maximilian Eggestein, schön frei gespielt von Sargent, den Ball aus 15 Metern geschickt per Flachschuss unhaltbar in die lange Ecke beförderte. „Gegen den aktuell besten Torwart der Welt ein Tor zu schießen, ist natürlich etwas Besonderes“, schwärmte der Torschütze des SV Werder Bremen und wusste nur zu genau, was ihm da gelungen war.

Derweil ärgerte sich Neuer über dieses „ganz, ganz billige Gegentor“ für den FC Bayern. Damit meinte der 34-Jährige allerdings nicht Eggesteins Abschluss, sondern die Entstehung. Leon Goretzka hatte nach einem Einwurf Werders Sargent gewähren lassen. Das nervte Neuer, der über sich und seinen Paraden selbst nicht sprach, aber das hatten längst alle anderen getan. Besonders ärgerlich aus der Sicht von Manuel Neuer: Hätte er zu Null gespielt, wäre das seine 196. Partie ohne Gegentor in der Bundesliga gewesen - damit hätte er den Rekord von Bayern-Legende Oliver Kahn eingestellt. (kni)

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