Faire Fans: Kaum Pfiffe für Selke

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Werder-Profi Selke

Bremen - Pfiffe? Ja, es gab welche. Als sein Name bei der Mannschaftsaufstellung verlesen wurde, auch als er nach 62 schwachen Minuten ausgewechselt wurde. Insgesamt hielten sich die Bremer Fans gestern aber mit Unmutsbekundungen in Richtung Davie Selke sehr zurück.

Dessen am Mittwoch verkündeter Millionen-Transfer zu Zweitligist RB Leipzig hatte in den Internetforen für einen Aufschrei unter Werder-Anhängern gesorgt. Im Stadion blieb es aber bei wenigen Pfiffen. „Kompliment an die Fans. Es war alles im Rahmen“, meinte Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin. Und auch Trainer Viktor Skripnik atmete auf: „Ich hatte es schlimmer erwartet und bin dankbar, dass es nicht mehr Pfiffe waren.“

Für acht Millionen Euro – bei entsprechenden Leipziger Erfolgen mit Selke sogar für zehn Millionen – haben die Bremer den jungen Stürmer an die „Bullen“ aus Leipzig verkauft. Dass Selke dieses Geld wert ist, zeigte er gestern allerdings nicht. Vielleicht beeindruckt von dem Wirbel der letzten Tage, lieferte der 20-Jährige ein schwaches Spiel ab.

Nur 19 Ballkontakte in 62 Minuten, kein Torschuss – der Millionen-Mann blieb vieles schuldig. „Das war nicht der Davie Selke, den wir kennen“, meinte Skripnik, der im Vorfeld nicht einen Gedanken daran verschwendet hatte, Selke ob der speziellen Situation draußen zu lassen: „Er ist der Spieler, der Tore machen kann und acht Millionen kostet. Wir brauchen ihn.“
csa

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