Bartels wohl bald wieder erstklassig

Weil Fin Bartels ballert: Holstein Kiel um Ex-Werder-Profi vor Bundesliga-Aufstieg

Zurzeit ein häufiges Bild: Fin Bartels trifft, Holstein Kiel gewinnt. Jetzt steht der Ex-Profi des SV Werder Bremen vor dem Bundesliga-Aufstieg.
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Zurzeit ein häufiges Bild: Fin Bartels trifft, Holstein Kiel gewinnt. Jetzt steht der Ex-Profi des SV Werder Bremen vor dem Bundesliga-Aufstieg.

Bremen - Wann war wohl der erste Moment, als sich die Verantwortlichen des SV Werder Bremen geärgert haben, Fin Bartels gehen gelassen zu haben? Diese Momente wird es in dieser Saison gewiss das eine oder andere Mal gegeben haben – zuletzt vermutlich am Montagabend.

Da hat Fin Bartels seinen neuen Club Holstein Kiel nicht nur zum 1:0-Sieg im Nachholspiel gegen Hannover 96 geschossen, sondern auch mit einem Bein in die Fußball-Bundesliga. Kiel rangiert in der Zweiten Liga nun auf Platz zwei, hat schon vier Punkte Vorsprung auf den Viertplatzierten HSV und sogar noch ein Spiel weniger bestritten als die Konkurrenz, die nur noch zwei Partien zu absolvieren hat.

Holstein Kiel steht somit kurz vor dem ersten Bundesliga-Aufstieg in seiner Vereinsgeschichte, und Fin Bartels hat einen ganz großen Anteil daran. Neun Tore und sechs Vorlagen stehen in 28 Spielen für den 34-Jährigen zu Buche. In den letzten drei Spielen (alles Siege) traf er vier Mal. Mit einem Notenschnitt von 2,98 gehört er laut „kicker“ zu den besten Spielern der Zweiten Liga.

Werder Bremen ließ Fin Bartels gehen: 34-Jähriger nach Top-Saison mit Holstein Kiel vor Bundesliga-Aufstieg

Im Unterhaus erlebt Bartels seinen zweiten (oder dritten) Frühling – wie man es ihm bei Werder Bremen nicht mehr zugetraut hatte. Die letzten Jahre bei den Grün-Weißen waren für Bartels von Verletzungen und Rückschlägen geprägt. Seit seinem Achillessehnenriss Ende 2017 dauerte es lange bis zum Comeback, und auch danach kam der Offensivspieler nicht richtig in Tritt. Im Sommer entschied sich der Club nach knapp abgewendetem Abstieg schließlich, den Kader zu verjüngen und die auslaufenden Verträge älterer Profis wie von Bartels nicht mehr zu verlängern.

Die Diskussion, ob Fin Bartels den erneut stark abstiegsgefährdeten Bremern in dieser Saison wirklich hätte helfen können, bleibt zwar im spekulativen Bereich. Fakt ist aber: Bei seinem Heimatverein Holstein Kiel und in der natürlich schwächeren Zweiten Liga läuft es für ihn wie am Schnürchen. Gut für Kiel, gut für Bartels und schon auch etwas ärgerlich für Werder Bremen. Nächstes Jahr darf sich Bartels dann wohl wieder in der Bundesliga beweisen und könnte dort als Gegner auf seinen Ex-Club treffen – vorausgesetzt, die Bremer sind dann noch Erstligist. (han)

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