Nach Sieg gegen VfL Wolfsburg

Entwarnung bei Pavlenka und Bargfrede

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Jiri Pavlenka hat sich im Spiel gegen den VfL Wolfsburg wehgetan.

Bremen - Es war der Bremer Schreckensmoment während des Spiels gegen den VfL Wolfsburg: Nach einem Abschlag in der Schlussphase hielt sich Werders Torhüter Jiri Pavlenka plötzlich die Leiste und ließ sich zu Boden sinken.

Auf der Bank schnürte sich Ersatzkeeper Jaroslav Drobny daraufhin umgehend die Schuhe. Nach kurzer Behandlungspause war dann klar, dass Pavlenka die verbleibenden Minuten durchhalten würde. Nach dem Spiel gab Sportchef Frank Baumann komplett Entwarnung.

„Es ist nichts Wildes“, sagte der 42-Jährige, kündigte aber an, dass Pavlenka eine kleine Pause einlegen werde. Bei der unangefochtenen Nummer 1 will Werder eben nichts riskieren. „Ich gehe davon aus, dass er Mitte der Woche wieder ins Training einsteigen wird“, sagte Baumann. Ein Einsatz Pavlenkas während des Auswärtsspiels in Freiburg steht demnach nichts im Wege.

Ähnlich gute Nachrichten gab es von Philipp Bargfrede, der den Platz in der 57. Minute völlig ausgepumpt verlassen - und sich ebenfalls an die Leiste gegriffen hatte. „Er war einfach platt und musste leider raus“, sagte Baumann und sprach von „ein paar Wehwehchen“. Der Sportchef hielt fest: „Wenn man nicht im Rhythmus ist und dann so viel ackert wie er, dann kann es sein, dass es mal an der einen oder anderen Stelle zwickt.“

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Wieder ein Start nach Maß: Nach einer Ecke von Zlatko Junuzovic köpft Ludwig Augustinsson in der vierten Minute ein. Es war das erste Bundesliga-Tor des Schweden. © Gumz
Werder war von Anfang an gut im Spiel und verteidigte die Wolfsburger Standards sehr abgezockt.
Werder war von Anfang an gut im Spiel und verteidigte die Wolfsburger Standards sehr abgezockt. © Gumz
Flitzeralarm in der elften Minute! Ein männlicher Zuschauer hat es tatsächlich aufs Feld geschafft, wird aber von Kruse dem Sicherheitspersonal übergeben.
Flitzeralarm in der elften Minute! Ein männlicher Zuschauer hat es tatsächlich aufs Feld geschafft, wird aber von Kruse dem Sicherheitspersonal übergeben. © nordphoto
Nach einer halben Stunde wurde Kruses Kopfball nach einer Ecke auf der Linie geklärt, dann knallte Moisander den Nachschuss an den Querbalken (31.).
Nach einer halben Stunde wurde Kruses Kopfball nach einer Ecke auf der Linie geklärt, dann knallte Moisander den Nachschuss an den Querbalken (31.). © Gumz
Vor der Pause schlug Werder doch nochmal zu. Kainz spielte einen Doppelpass mit Junuzovic und schlenzte die Kugel aus halblinker Position ins rechte Eck (40.). Ein Super-Tor!
Vor der Pause schlug Werder doch nochmal zu. Kainz spielte einen Doppelpass mit Junuzovic und schlenzte die Kugel aus halblinker Position ins rechte Eck (40.). Ein Super-Tor! © nordphoto
Kurz nach dem Seitenwechsel kommt Robin Knoche im Sechzehner zu Fall, weil Moisander ihn völlig unnötig zu Boden reißt. Den Elfmeter verwandelt Paul Verhaegh im Nachschuss zum 2:1 (49.).
Kurz nach dem Seitenwechsel kommt Robin Knoche im Sechzehner zu Fall, weil Moisander ihn völlig unnötig zu Boden reißt. Den Elfmeter verwandelt Paul Verhaegh im Nachschuss zum 2:1 (49.). © nordphoto
Werder war durch den Anschlusstreffer der Gäste verunsichert. Kohfeldt reagierte und brachte Thomas Delaney für Bargfrede ins Spiel (57.).
Werder war durch den Anschlusstreffer der Gäste verunsichert. Kohfeldt reagierte und brachte Thomas Delaney für Bargfrede ins Spiel (57.). © nordphoto
Von den Grün-Weißen war nicht mehr viel zu sehen – bis zur 72. Minute. Kruse behielt die Übersicht und fand Kainz, der von links aus spitzem Winkel ins Tor traf.
Von den Grün-Weißen war nicht mehr viel zu sehen – bis zur 72. Minute. Kruse behielt die Übersicht und fand Kainz, der von links aus spitzem Winkel ins Tor traf. © Gumz
Am Ende blieb es beim 3:1 für Werder dank den Toren von Augustinsson und Kainz. Damit feierten die Bremer den ersten Heimsieg in 2018.
Am Ende blieb es beim 3:1 für Werder dank den Toren von Augustinsson und Kainz. Damit feierten die Bremer den ersten Heimsieg in 2018. © nordphoto

Quelle: DeichStube

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