Werder Bremen verliert zu Hause gegen Tabellenletzten

Kommentar zur 0:1-Niederlage gegen den SC Paderborn: Endlich aufwachen!

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Trainer Florian Kohfeldt verliert mit Werder Bremen gegen den SC Paderborn und sollte jetzt offen vom Abstiegskampf sprechen, findet DeichStube-Reporter Björn Knips.

Ein Kommentar von Björn Knips. Lautstarke Pfiffe nach dem Schlusspfiff – das hatte es im Weserstadion lange nicht mehr gegeben, am Sonntagabend passten sie allerdings perfekt zu einem tristen Bremer Winterabend. Als eine Art Akustik des Abstiegskampfes, der SV Werder Bremen endgültig erreicht hat.

Doch auf diesem Ohr sind die Werder-Verantwortlichen weiterhin taub. Sie kritisierten zwar die Leistung der Mannschaft, aber einen öffentlichen Anpfiff gab es nicht. Und das bei den Grün-Weißen so gefürchtete Wort Abstiegskampf nahmen Trainer Florian Kohfeldt und Sportchef Frank Baumann schon mal gar nicht in den Mund.

Das mag in den vergangenen Wochen noch nachvollziehbar gewesen sein, denn meistens hatte das Team gut gespielt, nur nicht entsprechend gepunktet. Doch nun häufen sich die schwachen Auftritte – speziell im Weserstadion. Erst die enttäuschende Stunde gegen Schalke, jetzt ein komplett enttäuschendes Spiel gegen Paderborn – den Tabellenletzten!

Werder Bremen sollte vom Abstiegskampf sprechen

Es wird höchste Zeit, dass Kohfeldt und Baumann aufwachen und offen vom Abstiegskampf sprechen. Das heißt nicht, die Mannschaft an den Pranger zu stellen. Das heißt auch nicht, die Ruhe zu verlieren. Aber aktuell wirkt es wie ein gefährlicher Verdrängungsprozess.

Kohfeldt ist – auch an dieser Stelle – oft für seinen Mut gelobt worden. Jetzt muss er auch mutig genug sein, die Gefahr beim Namen zu nennen.

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Quelle: DeichStube

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