Geglückter Seitensprung

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Eljero Elia

Bremen - Eljero Elia ist glücklich. Wegen seines effektiven Auftritts gegen Hannover 96? Ja, wahrscheinlich. Aber auch, weil er sich mal wieder einen neuen Wagen gegönnt hat. Der vor Monaten bestellte Bentley steht endlich in der Garage. „Got my baby“ (mein Baby ist da), twitterte der Werder-Profi gestern und veröffentlichte ein Foto der feuerroten Luxuskarosse mit schwarzer Motorhaube.

Elia mag es manchmal eben teuer und extravagant. Er kann es sich leisten, weil er als talentierter Fußballer über ein üppiges Einkommen verfügt. Sein Problem in den vergangenen Monaten war, dass er kaum einen Gegenwert geliefert hatte. Als chronisch formschwacher und torloser Linksaußen wurde er zur Zielscheibe der Kritik. Bis Freitag. Elia musste auf der rechten Seite seinen gesperrten Kumpel Marko Arnautovic vertreten – und blühte auf. Das 1:0 fiel nach einem seiner Dribblings und war mindestens zur Hälfte sein Tor, das 2:0 immerhin zu einem Drittel. „Das war schon gut“, lobte Trainer Thomas Schaaf, schränkte aber ein: „Er kann es noch besser.“

Die Frage ist: Wo? Weiter rechts oder wieder links? Gegen den VfB Stuttgart steht der zuletzt gesperrte Marko Arnautovic wieder zur Verfügung. Ihn hatte Elia auf der rechten Seite vertreten. Weil das Ergebnis sehr akzeptabel war, kann es doch beim Seitensprung bleiben, oder? Ihm sei es „egal“, auf welchem Flügel er spielt, sagte Elia, gab aber zu: „Die linke Seite ist eigentlich meine Seite.“

Schaaf wird ihn deshalb vermutlich zurückbeordern – in der Hoffnung, dass sich der Formanstieg des Niederländers auch auf dessen angestammter Position fortsetzt. Wichtig sei, dass er sich die Hartnäckigkeit aus dem Hannover-Spiel bewahre, erklärte Schaaf: „Fleißig war Elli schon immer. Aber er hat häufig keine Lösungen gefunden. Das war diesmal anders. Er war nonstop am Drücker, ist immer wieder draufgegangen, das war das Entscheidende.“ 

 csa

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