Kohfeldt vermutet Schiri-Verunsicherung

Schon wieder großer Elfer-Frust bei Werder

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Die Werder-Profis protestieren bei Schiedsrichter Marco Fritz, doch der wollte auch nach Ansicht der Videobilder nicht auf den Elfmeterpunkt zeigen.

Bremen – Der nächste Bremer Elfmeter-Frust im Weserstadion. Im DFB-Pokal-Halbfinale hatte eine Fehlentscheidung dafür gesorgt, dass Werder einen Strafstoß zum 2:3 kassierte und letztlich gegen den FC Bayern ausschied.

Nun wurde den Bremern im Bundesliga-Endspurt ein aus ihrer Sicht „glasklarer Elfmeter“ (Trainer Florian Kohfeldt) zum möglichen 3:2-Siegtreffer gegen Borussia Dortmund verwehrt. Jeweils war der Video-Assistent zum Einsatz gekommen, jeweils ohne gutes Ende für Werder. „Der Elfmeter ist im Moment nicht unser Freund“, seufzte Max Kruse. Er war genauso sauer wie sein Trainer. Ein bisschen fühlten sich die Bremer erneut betrogen.

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Was war passiert? Nach einer Flanke in den Dortmunder Strafraum, sprang der Ball auf den Boden und dann an die Hand von BVB-Profi Mario Götze. Das Spiel lief zunächst weiter. Die Bremer protestierten heftig. Dann wurde die Szene vom Video-Assistenten in Köln gecheckt. Der schickte Schiedsrichter Marco Fritz in die Review-Area. Der Unparteiische blieb nach Ansicht der Bilder bei seiner Einschätzung: kein Elfmeter. Kruse konnte es nicht fassen: „Der Ball ist lange in der Luft, keiner berührt ihn, da hat die Hand nichts zu suchen.“

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Werder Bremen gegen Borussia Dortmund
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Kohfeldt: „Schiedsrichter wissen nicht mehr, was sie pfeifen sollen“

Ähnlich äußerte sich auch Sportchef Frank Baumann und merkte sogar Richtung Götze noch an: „Seine einzige Absicht ist es es, den Ball zu stoppen. Und das macht er mit der Verbreiterung seiner Körperfläche. Das ist für mich Elfmeter.“ So sah es auch Kohfeldt, der zudem darauf hinwies, dass in dieser Saison schon ganz andere Handspiele zu Elfmetern geführt hätten. „In dieser Verhältnismäßigkeit ist die Entscheidung schwer zu akzeptieren“, stöhnte der Coach und vermutete nach den vielen Diskussionen in den letzten Wochen und Monaten: „Die Schiedsrichter wissen selbst nicht mehr, was sie pfeifen sollen und was nicht.“ Das Thema müsse dringend behandelt werden und Klarheit her.

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Doch Werder hilft das nun auch nicht mehr. Es darf eigentlich gar nicht darüber nachgedacht werden, wo der Club jetzt stehen könnte, wenn es anders gelaufen wäre: im Pokalfinale und ganz nah dran an den Europapokalplätzen. „Man sagt ja immer, so etwas gleicht sich im Laufe einer Saison aus“, meinte Baumann und fügte dann mit einem süffisanten Lächeln an: „Diesen Glauben habe ich verloren.“

Quelle: DeichStube

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