Zum Spiel gegen den FC Bayern

Werder-Einzelkritik

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Raphael Wolf: Zwei richtig starke Paraden gegen Lewandowski (14.) und Müller (24.) – doch dann brach es über ihn herein. Schuldlos bei allen vier Gegentreffern. Wenngleich: Vor dem 0:3 hätte er beim Herauslaufen mutiger sein, dafür dann aber auch Rot bekommen können. Note 3
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Theodor Gebre Selassie: Defensiv in Ordnung – außer vor dem 0:1, das er, bedrängt von Götze, unfreiwillig vorbereitet. Nach vorn kam vom mutlosen rechten Außenverteidiger gar nichts. Note 4
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Sebastian Prödl: In der Luft war’s okay, am Boden musste er sich auch mal mit Fouls helfen – wie gegen Götze vor dem Freistoß, der zum 0:2 führte. Nur 36 Prozent seiner Pässe kamen an. Dafür hätte er beinahe mit gutem Einsatz einen Elfmeter rausgeholt. Note 4
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Jannik Vestergaard: Nicht nur einmal gab es von ihm eine Spieleröffnung der Marke Holzfuß. Zwar keine gravierenden Fehler als Innenverteidiger, aber mit 53 Prozent eine eher schwache Zweikampfquote. Note 4
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Santiago Garcia (bis 83.): Beim 0:1 etwas schläfrig, später dann mit ganz viel Feuer. Der Linksverteidiger hatte viel Arbeit mit Müller – mal mit gutem Ende, oft auch mit schlechtem. Note 4
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Davie Selke: Überraschend nicht im Sturm aufgeboten, sondern im Mittelfeld als äußeres Glied der Fünferkette. Tauschte oft mit Öztunali die Seite, doch das brachte alles nichts. Gegen die Bayern war der 20-Jährige überfordert, gewann gerade einmal 21 Prozent seiner Zweikämpfe. Note 5
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Clemens Fritz: Das krasse Gegenteil zu Selke: Der Kapitän entschied 80 Prozent seiner Duelle für sich – ein Spitzenwert. Der 34-Jährige war einer der wenigen Bremer, bei dem keine Angst vor den Über-Bayern zu spüren war. Allerdings leistete sich Fritz zu viele ungenaue Pässe. Note 3,5
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Philipp Bargfrede: Der Organisator der Fünferkette machte eigentlich einen ganz ordentlichen Job, doch wenn die Bayern das Tempo anzogen, dann bekam auch Bargfrede mit Götze und Co. Probleme. Aus dem Spielaufbau hielt er sich fast komplett raus. Note 4

Der FC Bayern war eine Nummer zu groß für Werder Bremen. Die Grün-Weißen starteten zwar gut, ließen danach aber stark nach. Am Ende setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage. Die Spieler in der Einzelkritik.

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