Werder-Einzelkritik

Casteels gefordert, Sternberg überfordert

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Koen Casteels: Schade für Werder, dass der Belgier geht und nach dem Ende des halbjährigen Leihgeschäfts zum VfL Wolfsburg wechselt. Wieder eine gute, ruhige Partie des 22-Jährigen – mit zwei starken Paraden gegen Mchitarjan (2.) und Aubameyang (67.). Bei den drei Gegentoren machtlos, weil der BVB sehr genau zielte.  Note 2,5
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Theodor Gebre Selassie: Sah ganz alt aus, als er Torschütze Aubameyang vor dem 0:2 (18.) im Rücken entwischen ließ. Schwer beschäftigt auf seiner rechten Abwehrseite, meistens mit Reus. Das machte er mal gut, mal weniger gut. Sorgte mit seinem Tor zum 2:3 (85.) noch mal für Spannung.  Note 4
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Assani Lukimya: Etwas überraschend für Sebastian Prödl in der Startelf. „Ein Bauchgefühl“, sagte Trainer Viktor Skripnik. Lukimya machte keine schwerwiegenden Fehler, verlor den pfeilschnellen Aubameyang im Dortmunder Sturmzentrum aber mehrfach aus den Augen.  Note 4
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Jannik Vestergaard: Sein Fehlpass ins Mittelfeld auf Mchitarjan leitete das 0:1 durch Kagawa (15.) ein. Versuchte noch zu reparieren, kam aber zu spät. „Ärgerlich, den hätte ich nicht spielen sollen“, räumte der Däne ein. Für einen Abwehrchef, der er nach Sebastians Prödls Weggang in der kommenden Saison gerne bei Werder sein will, war er insgesamt nicht präsent genug.  Note 5
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Janek Sternberg (vorne im Bild - bis 87.): Die linke Abwehrseite bleibt eine Großbaustelle bei Werder. Der 22-Jährige wirkte einmal mehr total überfordert, hatte Riesenprobleme mit dem quirligen, diesmal alles überragenden Mchitarjan. Beim dritten Gegentor (49.), das über seine Seite fiel, war er weit und breit nicht zu sehen.  Note 5,5
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Felix Kroos (Archivbild - bis 74.): Ersatzmann für den verletzten Philipp Bargfrede (Fußgelenkprobleme) als einziger „Sechser“ zwischen zwei Bremer Viererketten. Konnte die Dortmunder Angriffe zu selten unterbinden, große Schwierigkeiten vor allem in Halbzeit eins.  Note 5
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Marnon Busch (bis 62.): Mit ihm hatten wohl die wenigsten in der Startelf gerechnet. Durfte als rechter Mann in der Mittelfeld-Viererkette ran – und machte dort einen ordentlichen Job. Zeigte keinen Respekt vor großen Namen und setzte mehrfach seine enorme Schnelligkeit und Dynamik ein. Eine positive Überraschung.  Note 3,5
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Fin Bartels: Hatte sichtlich Mühe, ins Spiel zu finden. Zunächst überhaupt nicht zu sehen. Dann ein Klassepass mit dem Außenrist auf Di Santo (36.). Anschließend wechselten sich Licht und Schatten ab.  Note 4

Werder hatte sich viel vorgenommen für das letzte Saisonspiel in Dortmund. Wirklich überzeugen konnten die Grün-Weißen dann aber nicht. Individuelle Fehler machten es dem BVB einfach. Die Einzelkritik.

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