1:0-Sieg gegen Hoffenheim

Einzelkritik und Noten: Die Bremer Super-Abwehr

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Werder-Verteidiger Milos Veljkovic (l., gegen Ishak Belfodil) zeigte im Spiel gegen die TSG Hoffenheim eine starke Leistung.

Sinsheim - Dank eines Tores von Johannes Eggestein und einer starken Abwehrleistung hat Werder Bremen am Samstag auswärts mit 1:0 bei der TSG 1899 Hoffenheim gewonnen. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: Bis weit in die zweite Halbzeit kaum ernsthaft geprüft, weil seine Kollegen so stark verteidigten und die Hoffenheimer den Ball nicht aufs Tor bekamen. Aber dann! Grandios, wie er gegen Kramaric reagierte. Note 2

Theodor Gebre Selassie (bis 24.): Er versuchte wirklich alles, aber seine Knochen spielen am Ende der Saison einfach nicht mehr mit. Wegen einer Instabilität in beiden Beinen hatte der Tscheche vergangene Woche pausiert, und diese Erholung reichte nicht, er humpelte früh vom Platz. Note -

Milos Veljkovic: Bekam den Vorzug vor Langkamp. Wahrscheinlich wäre er seinem Ex-Kollegen Belfodil bis auf die Toilette gefolgt, so eng versuchte er, ihn zu decken. Starker Auftritt des Serben. Note 2

Niklas Moisander: Der Abwehrchef übernahm nach seiner Gelbsperre gegen Dortmund sofort wieder das Kommando und zudem die Kapitänsbinde vom verletzten Kruse. Der Finne machte das richtig gut, wenngleich das gegen die schnellen und spielstarken Hoffenheimer wahrlich nicht immer einfach war. Note 2

Schon gelesen? Der Spielbericht: 1:0 - Werder hält den Europa-Traum am Leben

Fotostrecke: Eggestein köpft Werder zum Sieg

Werder Bremen auswärts gegen TSG Hoffenheim
Werder Bremen auswärts gegen TSG Hoffenheim © dpa
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Werder Bremen auswärts gegen TSG Hoffenheim © gumzmedia
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Werder Bremen auswärts gegen TSG Hoffenheim © imago images / Jan Huebner
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Ludwig Augustinsson: Hatte lange Zeit Ruhe auf seiner linken Seite, weil die Hoffenheimer meistens einen anderen Weg nach vorne suchten. Der Schwede stand allerdings auch sehr gut, hätte fast sogar das 2:0 gemacht (74.). Note 2

Nuri Sahin: Gab wie schon häufiger in dieser Saison den Mann, der in der Mitte einer Fünferkette. Kämpfte energisch, eroberte einige Bälle, verteilte sie auch ganz gut, allerdings nur mit Kurzpässen. Auf seine gefürchteten langen Bälle verzichtete er. Note 2,5

Maximilian Eggestein: In seinem 100. Pflichtspiel für Werder sehr clever unterwegs. Bot sich immer wieder in Zwischenräumen an, eroberte auch den Ball vor dem 1:0. Sein 2:0 wurde (44.) wegen Foulspiels nach Videobeweis aberkannt. Behielt vorne wie hinten immer kühlen Kopf, ein ganz starker Auftritt. Note 1,5

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Kevin Möhwald: Sollte Klaassen im Mittelfeld ersetzen, ging dabei auch sehr engagiert zu Werke. Aber er stand nicht immer richtig gegen diese starken Hoffenheimer, hatte auch etwas Probleme im Spiel nach vorne. Verlor aber nie den Mut, spielerische Lösungen zu finden. Note 3

Yuya Osako: Der Kruse-Ersatz brauchte etwas, um so richtig in seine neue Rolle als Spielmacher zu schlüpfen. Wurde immer mutiger, setzte seine Kollegen geschickt in Szene. So wie vor dem vermeintlichen 2:0 von Johannes Eggestein, das wegen Foulspiels zurückgenommen wurde. Ärgerlich, wie er durch einen schlechten ersten Kontakt das 2:0 verschenkte (67.). Es war nicht seine einzige vergebene Chance. Muss das Spiel früher entscheiden. Note 3

Milot Rashica (bis 60.): Begann extrem spielfreudig mit einem tollen Hackentrick auf Johannes Eggestein. Doch dann prallte der Kosovare immer häufiger an Hoffenheims Vogt ab und verlor etwas den Mut. Maßgeschneidert dann aber seine tolle Flanke zum 1:0 von Johannes Eggestein. Musste angeschlagen nach einer Stunde runter. Note 3

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Johannes Eggestein (bis 87.): Erstes Tor seit dem 10. Februar – und dann auch noch zum ersten Mal in der Bundesliga mit dem Kopf (39.). Davor hatte er oftmals etwas das Durchsetzungsvermögen vermissen lassen. Das blieb auch sein Problem, dafür punktete er immer wieder als Anspielstation und guter Arbeiter nach hinten. Note 2,5

Marco Friedl (ab 24.): Musste schon früh für den verletzten Gebre Selassie ran und hatte als Linksfuß auf der rechten Seite gegen den starken Brenet eine Herkulesaufgabe vor sich. Und er meisterte sie prächtig! Note 2

Claudio Pizarro (ab 60.): Als der 40-Jährige das Feld betrat, da applaudierten sogar die Hoffenheimer Fans – sehr passend zu seiner 150. Einwechslung in der Bundesliga, das ist Rekord. Kämpfte wie ein Löwe und verteilte ganz geschickt die Bälle. Note 2,5

Sebastian Langkamp (ab 87.): Sollte den knappen Vorsprung mit über die Zeit bringen. Note -

Quelle: DeichStube

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