Nach 3:1-Sieg gegen Mainz 05

Einzelkritik und Noten: Anführer Kruse, Wühler Klaassen, Wecker Eggestein

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Max Kruse und Davy Klaassen - zwei wichtige Männer beim 3:1-Sieg von Werder Bremen gegen Mainz 05.

Dank eines wieder einmal überragenden Max Kruse hat Werder Bremen das Heimspiel am Samstag gegen Mainz 05 mit 3:1 gewonnen. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: Viel zu tun bekam der Torhüter in seinem knallgelben Dress nicht, doch wenn er mal gefordert wurde, war er da. Parierte stark gegen Mateta und verhinderte damit den Mainzer Ausgleich (25.). Beim 1:2 durch Quaison ohne jede Abwehrchance. Note 3

Theodor Gebre Selassie: Leistete sich auf seiner rechten Seite in der Defensive keine nennenswerten Fehler. Blieb im Spiel nach vorne jedoch unauffällig. Mit dem Wort „solide“ ist seine Leistung wohl am besten beschrieben. Note 3

Milos Veljkovic: Hatte etwas überraschend den Vorzug vor Langkamp bekommen und benötigte etwas Zeit, um in seinen Rhythmus zu finden. Ließ Mateta im Strafraum entwischen, was Mainz eine frühe Großchance ermöglichte (7.). Gewann danach an Sicherheit. Note 3

Niklas Moisander (bis 29.): Hatte Glück, dass es für seinen ungestümen Einsatz gegen Quaison keinen Elfmeter gab (11.). Eine Aktion, die für den Finnen aber trotzdem nicht glimpflich ausging: Er verletzte sich am linken Knie und musste später ausgewechselt werden (29.). Note -

Ludwig Augustinsson: Auf der linken Seite offensiv auffälliger als Gegenpart Gebre Selassie. Oftmals fehlte dem Schweden dabei aber die nötige Präzision. Immerhin: Vor Kruses 2:0 hatte er den Ball in den Strafraum geflankt. Defensiv mit sicherer Vorstellung. Note 3

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Maximilian Eggestein: Spielte in der Raute als defensiver Mann vor der Abwehr und erledigte diesen Job zuverlässig. Blieb anfangs unauffällig, hatte dann aber zwei ganz große Szenen. Die erste: Brachte das 2:0 mit einem herrlichen Pass auf den Weg. Die zweite: Ließ gleich zwei Mainzer stehen und leitete auch das 3:1 wunderschön ein. Note 2

Kevin Möhwald: Für den 25-Jährigen war es erst der vierte Startelf-Einsatz in der Bundesliga und dabei war er auf der Achterposition nicht immer auf der Höhe. Trennte sich hin und wieder zu spät vom Ball und blieb offensiv ohne Akzente. Läuferisch aber wichtig, weil er viele Räume schloss. Note 4

Davy Klaassen: Es bleibt dabei: Der Niederländer ist Werders Wühler. Erobert viele Bälle, verteilt sie geschickt – ist dann aber oftmals aus dem Spiel, wenn es Richtung Tor geht. In Sachen Passsicherheit und Laufbereitschaft wieder ein Gewinn für das Bremer Kombinationsspiel. Note 3

Max Kruse: Das Spiel hatte kaum begonnen, da packte der Kapitän schon einen Traumpass aus, den Rashica zum 1:0 veredelte. Die Szene war der Auftakt eines grandiosen Auftritts des 31-Jährigen. Spielwitz, Einsatz, Führungsqualität – Kruse, dieses Mal auf der 10er-Position unterwegs, bot alles. Und glänzte einmal mehr als Torschütze: Kompromisslos, wie er den Ball zum 2:0 in die Maschen drosch. Beim 3:1 dann Nutznießer nach herrlichem Angriff. Note 1

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Fotostrecke: Ein Tor Rashica, zwei Tore Kruse, drei Punkte Werder

Werder Bremen gegen Mainz 05
Werder Bremen gegen Mainz 05 © dpa
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Martin Harnik (bis 60.): Bildete mit Rashica den Zweier-Sturm, blieb aber ohne gefährlichen Abschluss. Der 31-Jährige wirkte in vielen Szenen unglücklich und traf zu oft die falsche Entscheidung. Mal blieb er im letzten Moment doch noch hängen, fand seine Mitspieler nicht oder setzte eine Flanke zu hoch an. Positiv: Half defensiv gut mit. Note 4

Milot Rashica (bis 84.): Eiskalt, wie er den Mainzer Torhüter Müller vor dem 1:0 umkurvte und dann seinen achten Saisontreffer erzielte. Wirbelte vorne viel, sorgte immer wieder für Unruhe. Leistete sich dabei zwar auch einige Ungenauigkeiten – nicht aber vor dem 3:1, als er Kruse mit großer Übersicht bediente. Note 2

Sebastian Langkamp (ab 29.): Kam für den verletzten Moisander und übernahm dessen Part als linker Innenverteidiger. Fügte sich zunächst nahtlos ein, war beim 1:2 durch Quaison dann aber den entscheidenden Schritt zu langsam. Note 3,5

Johannes Eggestein (ab 60.): Seine Einwechslung war ein Weckruf, Werder war in der Phase zuvor aus dem Rhythmus gekommen – und Kohfeldt wollte ein Signal senden. Das kam an. Agierte nach dem 3:1 im Mittelfeld und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Note 3

Joshua Sargent (ab 84.): Sollte in der Schlussphase vorne die Bälle festmachen. Note -

Quelle: DeichStube

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