Werder Bremen verliert gegen Hoffenheim

Einzelkritik und Noten: Niklas Moisander und Marco Friedl passen nicht auf

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Kapitän Niklas Moisander zeigte gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht sein bestes Spiel für den SV Werder Bremen - Werder verlor mit 2:3.

Sinsheim - Der SV Werder Bremen hat auch im zweiten Bundesliga-Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim eine bittere 2:3-Niederlage kassiert. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Wieder drei Gegentore für den Tschechen, der jeweils schuldlos war. Kein Saisonstart, von dem ein Torwart träumt. Note 3,5

Theodor Gebre Selassie: Der Tscheche musste früh von der Rechtsverteidiger- auf die Innenverteidigerposition wechseln. Ungewohnt für ihn. Umso höher ist es zu bewerten, wie routiniert und sicher er die Aufgabe meisterte. Note 2,5

Ömer Toprak (bis 17.): Kann das denn wahr sein? In seinem zweiten Spiel für Werder zum zweiten Mal ausgewechselt. Gegen Düsseldorf war es ein Leberhaken, der ihm die Luft nahm, nun streikte früh die linke Wade. Note -

Niklas Moisander: Teilte sich den Job des Abwehrorganisators mit Sahin. Was ausgesprochen gut funktionierte – jedenfalls eine Halbzeit lang. Dann ließ Moisander den Kopfball von Bicakcic zum 1:1 zu. Auch beim 3:2 der Hoffenheimer wurde er ausgetrickst. Während er einen Gegenspieler sperrte, nickte vor seinen Augen Kaderabek ein. Note 4

Marco Friedl: Der Linksverteidiger ließ sich defensiv nichts zu Schulden kommen. Am Spielaufbau so gut wie nie beteiligt – wenn doch, dann mit Fehlern. Hob vor dem 2:1 für Hoffenheim das Abseits auf, weil er zu spät herausrückte. Note 4

Fotostrecke: Toprak-Verletzung, Eggestein-Platzverweis und bittere Pleite in Sinsheim

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim
Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim © gumzmedia
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Werder Bremen: Yuya Osako und Niclas Füllkrug mit starker Vorstellung 

Nuri Sahin (bis 88.): Rückte aus dem Mittelfeld zurück in die Abwehr, machte aus der Vierer- eine Fünferkette. Das barg zwar ein gewisses Risiko, weil der nicht gerade superschnelle Sahin oft gegen den sehr schnellen Bebou stand, doch mit Übersicht und Erfahrung machte Sahin seine Sache gut. Ein Vorwurf bleibt jedoch: Er zog in der 77. Minute nicht das taktische Foul, das Johannes Eggestein dann verüben musste – und dafür Gelb-Rot sah. Note 2,5

Maximilian Eggestein: Auch er musste seine angestammte Position verlassen. Die Umstellungen nach dem Toprak-Aus spülten ihn auf den Posten des Rechtsverteidigers. Trotzdem immer wieder auch vorne zu finden – wie bei seinem gefährlichen Distanzschuss (56.), bis dahin einer der wenigen Bremer Torabschlüsse. Note 3

Davy Klaassen: Weil Sahin und Eggestein anderweitig beschäftigt waren, musste er im Mittelfeld für den Antrieb sorgen. Was ihm lange nur in Ansätzen gelang. Dann spielte er den Pass auf Osako, der den Ausgleich brachte. Note 3

Yuya Osako (bis 85.): Wieder eine Rolle zwischen Stürmer und Zehner. Osako hatte als Strippenzieher ein paar sehr schöne Szenen dabei, leider führte keine davon zu einem Tor. Also machte er es selbst: Trockener Abschluss zum 2:2. Note: 2,5

Niclas Füllkrug: Erstmals seit 2 461 Tagen wieder in einem Pflichtspiel in der Bremer Startelf. Und beim Kopfball zur Werder-Führung zeigte sich gleich, weshalb er verpflichtet wurde. Diese Wucht im Strafraum war Werder 6,5 Millionen Euro wert. Füllkrug arbeitete darüber hinaus in der Spitze viel. Ärgerlich, dass bei Tor Nummer zwei der Arm im Spiel war, der Treffer deshalb nicht zählte. Note 2,5

Werder Bremen: Jojo Eggestein liefert einen sehr unglücklichen Auftritt 

Johannes Eggestein: Viel unterwegs, enorm engagiert, aber es ging in der ersten Halbzeit auch viel schief. Die erste Gelbe Karte war noch etwas hart, die Gelb-Rote dann glasklar. Er fehlt im nächsten Spiel gegen Augsburg. Note 4,5

Kevin Möhwald (ab 17.): Übernahm Maximilian Eggesteins Halbposition im Mittelfeld und machte es ordentlich. Mutig bei Distanzschüssen, aber nicht präzise. Note 3

Martin Harnik (ab 85.): Kam für den ausgepowerten Osako zu einem überraschenden Einsatz, der vor allem eines zeigte: Harnik ist nicht abgeschrieben. Hatte sogar noch die Chance zum 3:3, verzog aber aus der Drehung. Note -

Claudio Pizarro (ab 88.): Kam für Sahin, doch für den Ausgleich reichte es nicht mehr. Note -

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Verrücktes Spiel gegen Hoffenheim: Später K.o. für Werder Bremen! Der Spielbericht zur bitteren 2:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim. Derweil hat Frank Baumann das Interesse von Werder Bremen an einem Transfer von Schalkes Nabil Bentaleb bestätigt. Es war ein unorthodoxes Spiel mit unorthodoxen Systemen - die Taktik-Analyse zur 2:3-Pleite von Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim. Zum ergebnistechnisch verkorksten Start von Werder Bremen in die neue Saison gibt es zwei Wahrheiten – ein Kommentar.

Quelle: DeichStube

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