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Bauer und Bartels richtig giftig

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Von: Björn Knips

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Werder trennte sich zum Jahresabschluss mit 1:1 bei der TSG 1899 Hoffenheim. Serge Gnabry rettete den Bremern durch seinen späten Treffer einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Die Werder-Spieler in der Einzelkritik.

GER, 1.FBL, Werder Bremen vs 1. FC Koeln
1 / 14Jaroslav Drobny: Mitschuldig beim Gegentor, weil er nur auf den Ball wartete und den heranstürmenden Wagner somit gewähren ließ. Stark dagegen die Parade bei Süles Direktabnahme (34.) und noch stärker seine Glanztat mit dem Fuß gegen Toljan (64.). Aber auch im Glück, dass Kramaric einen Fehlgriff nicht ausnutzte. Note 3 © nordphoto
Milos Veljkovic
2 / 14Milos Veljkovic: War wohl selbst überrascht von seinem Einsatz in der Dreierkette, wirkte sehr nervös. Seine Holperbälle brachten die Kollegen oft in die Bredouille. Große Probleme mit Wagner. Immerhin wurde Veljkovic etwas sicherer. Note 4,5 © nordphoto
Lamine Sane
3 / 14Lamine Sane (bis 76.): Arm hoch, statt Fuß raus – der Abwehrchef monierte Abseits, anstatt Gegenspieler Wagner am 0:1 zu hindern. Damit lag er gleich doppelt falsch. Im Gegensatz zu seiner cleveren Aktion, als er Süles Konter zum fast sicheren 2:0 stoppte (70.). Kurz darauf musste er mit muskulären Problemen runter. Note 3,5 © nordphoto
Niklas Moisander
4 / 14Niklas Moisander: Begann fahrig und war vor dem 0:1 einfach nicht aggressiv genug. Dann aufmerksamer. Note 4 © nordphoto
Robert Bauer
5 / 14Robert Bauer: Litt auf der rechten Außenbahn am meisten unter den miserablen Anspielen von Veljkovic. Mit Offensivdrang, auch später in der Viererkette. Als giftiger Kämpfer richtig stark, nur beim 0:1 stand er nicht gerade gut. Note 3,5 © nordphoto
Philipp Bargfrede
6 / 14Philipp Bargfrede (bis 45.): Ungewohnt zweikampfschwach, hatte zudem Probleme in der Spieleröffnung. Zur Halbzeit raus, das lag möglicherweise auch an seiner zuletzt etwas schmerzenden Achillessehne. Note 4,5 © nordphoto
Zlatko Junuzovic
7 / 14Zlatko Junuzovic: Er läuft viel, aber es läuft nicht. Das lag bei seinen Pressing-Versuchen allerdings auch an den Kollegen. Großes Plus: Der Österreicher gab nie auf. Note 3,5 © nordphoto
Santiago Garcia
8 / 14Santiago Garcia: Defensiv war es okay, aber eben auch zu defensiv. Schließlich begann der Argentinier auf dem linken Flügel. Doch offensiv machte er gute Ansätze mit leichten Fehlern wieder kaputt – bis zur 87. Minute: Seine feine Hereingabe führte zum 1:1. Note 3 © nordphoto
Serge Gnabry
9 / 14Serge Gnabry: Schon bei seinem verlorenen Laufduell ganz zu Beginn mit Vogt deutete sich an – dem Nationalspieler fehlt nach einer langen Hinrunde mit Olympia-Teilnahme einfach die Puste. Trabte oft nur über den Platz. Gefährlich war er trotzdem. Fegte sein Distanzschuss nach 29 Minuten noch knapp über das Tor, war seine Direktabnahme in der 87. Minute dann drin. Ein Klasse-Tor, schon das siebte in dieser Saison. Note 2,5 © nordphoto
Max Kruse
10 / 14Max Kruse: Spielerisch ganz klar bester Bremer. Ein guter Ballverteiler, aber das viel zu selten. Und oftmals spielten dann die Kollegen nicht mit. Note 3,5 © nordphoto
Claudio Pizarro
11 / 14Claudio Pizarro (bis 89.): Begann kämpferisch mit einer starken Grätsche in der eigenen Hälfte. Doch sein Torriecher bleibt verstopft, so eine Chance wie in der 13. Minute lässt er sich normalerweise nicht entgehen. Richtig schlecht war sein Verhalten vor dem 0:1, als er Flankengeber Demirbay einfach nicht attackierte. Note 5 © nordphoto
Fin Bartels
12 / 14Fin Bartels (ab 46.): Zeigte sofort, dass es ein Fehler war, zu Beginn auf ihn zu verzichten. Sehr aktiv und giftig, wenngleich seine Torschüsse zu harmlos waren. Note 3 © nordphoto
Aron Johannsson
13 / 14Aron Johannsson (ab 76.): Hätte der Super-Joker sein können, vielleicht sogar müssen, doch er köpfte den Ball aus bester Position vorbei (83.). Note - © nordphoto
Ulisses Garcia
14 / 14Ulisses Garcia (ab 89.): Brachte den einen Punkt mit in die Kabine. Note - © nordphoto

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