Werder lässt gegen Mainz zwei Punkte liegen

Einzelkritik: Mit Bargfrede ist Werder besser

Jiri Pavlenka
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Jiri Pavlenka: Bekam in Hälfte eins lange gar nichts zu tun, ehe er plötzlich zweimal im Mittelpunkt stand: Erst mit Unsicherheit bei einer gegnerischen Flanke (25.), dann mit starkem Reflex gegen De Blasis (34.). Bei den Gegentoren ohne Abwehrchance (70.). Note 3
Robert Bauer
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Robert Bauer: Der 22-Jährige stand erstmals unter Trainer Kohfeldt in der Startelf. Ihm war die fehlende Praxis in der Anfangsphase anzumerken. Fand hinten rechts in der Viererkette nach und nach besser ins Spiel. Beim Mainzer Anschlusstreffer hätte er aber gerne aktiver sein können, statt nur zuzugucken. Note 4
Milos Veljkovic
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Milos Veljkovic: Wechselte sich in der Innenverteidigung mit Moisander zunächst bei der Bewachung von Muto ab – mit Erfolg: Mainz' einzige Spitze blieb blass und wurde nach der Pause ausgewechselt. Veljkovic war gewohnt sicher im Passspiel und ruhig am Ball. Beim 1:2 trifft aber auch ihn eine Mitschuld, weil er das Kopfballduell gegen Berggreen verlor. Note 4
Niklas Moisander
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Niklas Moisander: Ein gefährlicher Fehlpass gleich zu Beginn (6.), dann war er lange Zeit wieder der Moisander, den man in Bremen kennt. Solide, unaufgeregt und mit viel Übersicht. Ganz wichtig seine Rettungsaktion gegen Muto zu Beginn der zweiten Hälfte. Sah vor dem 1:2 gegen Torschütze Quaison aber ganz schlecht aus. Note 4
Ludwig Augustinsson
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Ludwig Augustinsson: Seine Hereingaben sorgten immer wieder für Gefahr. Führte den Freistoß vor dem 2:0 aus. In Halbzeit eins oft im Vorwärtsgang unterwegs, weil er in der Defensive erst nach dem Wechsel mehr gefordert wurde. Dann in der Schlussminute aber mit der entscheidenden Unaufmerksamkeit, als er Frei entwischen ließ. Note 4
Philipp Bargfrede
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Philipp Bargfrede (bis 65.): Sofort hellwach – und Torschütze: Stark, wie überlegt er beim 1:0 abschloss (2.). Spielte mit großem Einsatz. Auch wenn ihm nicht immer alles gelang: Einmal mehr wurde deutlich, dass Werder mit ihm auf dem Platz einfach besser ist. Musste mit Oberschenkelproblemen vom Platz. Note 2
Theodor Gebre Selassie
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Theodor Gebre Selassie: Spielte im rechten Mittelfeld und rückte dort weit mit nach vorne – allerdings ohne dabei Gefahr auszustrahlen. Insgesamt aber ein ordentlicher Auftritt. Note 3,5
Maximilian Eggestein
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Maximilian Eggestein: Pech, dass sein Schuss in der 26. Minute noch von Mainz-Keeper Zentner abgewehrt wurde – es wäre das sichere 3:0 gewesen. Erneut viel unterwegs. Sorgte mit klugen Pässen für Ordnung. In der 54. Minute zu verspielt, als er im Strafraum ins Dribbling ging, anstatt sofort abzuschließen. Note 3

Die Partie gegen Mainz 05 fing trotz der Verletzungen von Junuzovic und Kruse vielversprechend an, zum Schluss wurde es bitter, als Werder die 2:0-Führung dann doch aus der Hand gab. Mit dem 2:2-Endstand überwintert das Team auf dem Relegationsplatz. Die Spieler in der Einzelkritik. 

Jiri Pavlenka: Bekam in Hälfte eins lange gar nichts zu tun, ehe er plötzlich zweimal im Mittelpunkt stand: Erst mit Unsicherheit bei einer gegnerischen Flanke (25.), dann mit starkem Reflex gegen De Blasis (34.). Bei den Gegentoren ohne Abwehrchance (70.). Note 3

Robert Bauer: Der 22-Jährige stand erstmals unter Trainer Kohfeldt in der Startelf. Ihm war die fehlende Praxis in der Anfangsphase anzumerken. Fand hinten rechts in der Viererkette nach und nach besser ins Spiel. Beim Mainzer Anschlusstreffer hätte er aber gerne aktiver sein können, statt nur zuzugucken. Note 4

Milos Veljkovic: Wechselte sich in der Innenverteidigung mit Moisander zunächst bei der Bewachung von Muto ab – mit Erfolg: Mainz' einzige Spitze blieb blass und wurde nach der Pause ausgewechselt. Veljkovic war gewohnt sicher im Passspiel und ruhig am Ball. Beim 1:2 trifft aber auch ihn eine Mitschuld, weil er das Kopfballduell gegen Berggreen verlor. Note 4

Niklas Moisander: Ein gefährlicher Fehlpass gleich zu Beginn (6.), dann war er lange Zeit wieder der Moisander, den man in Bremen kennt. Solide, unaufgeregt und mit viel Übersicht. Ganz wichtig seine Rettungsaktion gegen Muto zu Beginn der zweiten Hälfte. Sah vor dem 1:2 gegen Torschütze Quaison aber ganz schlecht aus. Note 4

Ludwig Augustinsson: Seine Hereingaben sorgten immer wieder für Gefahr. Führte den Freistoß vor dem 2:0 aus. In Halbzeit eins oft im Vorwärtsgang unterwegs, weil er in der Defensive erst nach dem Wechsel mehr gefordert wurde. Dann in der Schlussminute aber mit der entscheidenden Unaufmerksamkeit, als er Frei entwischen ließ. Note 4

Philipp Bargfrede (bis 65.): Sofort hellwach – und Torschütze: Stark, wie überlegt er beim 1:0 abschloss (2.). Spielte mit großem Einsatz. Auch wenn ihm nicht immer alles gelang: Einmal mehr wurde deutlich, dass Werder mit ihm auf dem Platz einfach besser ist. Musste mit Oberschenkelproblemen vom Platz. Note 2

Theodor Gebre Selassie: Spielte im rechten Mittelfeld und rückte dort weit mit nach vorne – allerdings ohne dabei Gefahr auszustrahlen. Insgesamt aber ein ordentlicher Auftritt. Note 3,5

Maximilian Eggestein: Pech, dass sein Schuss in der 26. Minute noch von Mainz-Keeper Zentner abgewehrt wurde – es wäre das sichere 3:0 gewesen. Erneut viel unterwegs. Sorgte mit klugen Pässen für Ordnung. In der 54. Minute zu verspielt, als er im Strafraum ins Dribbling ging, anstatt sofort abzuschließen. Note 3

Thomas Delaney: Stark, wie er den Ball vor dem 1:0 von Latza eroberte. In den Zweikämpfen sehr clever, setzte seinen Körper immer wieder gut ein. Auch am zweiten Werder-Tor direkt beteiligt: Leitete einen Augustinsson-Freistoß per Kopf auf Belfodil weiter. Note 2,5

Florian Kainz (bis 76.): Vor der Pause einer der auffälligsten Bremer, weil an nahezu jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt. Hätte bei seinen Chancen (7./21./32.) aber durchaus ein Tor machen dürfen. Baute nach der Pause ab. Note 4

Ishak Belfodil (bis 90.+2): Nach seiner Einwechslung in Leverkusen noch schwach, dieses Mal in der Startelf – und bärenstark! Als einzige Sturmspitze körperlich enorm präsent, entwickelte große Wucht, so wie bei seiner Kopfball-Bogenlampe zum 2:0 (17.). Tauchte im zweiten Durchgang etwas ab, weil die gesamte Bremer Offensive nicht mehr so zur Geltung kam. Hätte aber trotzdem fast das 3:1 per Kopf erzielt (83.). Note 2,5

Jerome Gondorf (ab 65.): Kam für den angeschlagenen Bargfrede und warf sich gleich in die Zweikämpfe. Note - 

Izet Hajrovic (ab 76.): Sein Auftrag war klar: In der Schlussphase für dringend benötigte Entlastung sorgen. Das gelang ihm nicht. Note -

Lamine Sane (ab 90.+2): Kam, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Note -

Quelle: DeichStube

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