Baumann: „Seine Aussagen sind unglücklich“

Watschn für den klagenden Lorenzen

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Melvyn Lorenzen

Bremen - Das Gespräch, das sich Melvyn Lorenzen mit Werders Sportchef Frank Baumann wünscht, dürfte – zumindest in Teilen – auch eine Art Kopfwäsche werden.

Baumann hat es nämlich überhaupt nicht gefallen, dass sich der Stürmer über zu wenig Einsatzzeit beim Turnier in Dresden beklagt und mit seinen Äußerungen („Das sehe ich nicht als faire Chance“) Trainer Viktor Skripnik angegriffen hat.

„Seine Aussagen sind sehr unglücklich, darüber haben wir uns nicht gefreut“, sagte Baumann noch recht diplomatisch. Die Verärgerung über das öffentliche Wehklagen von Lorenzen war dem 40-Jährigen aber anzumerken. Zumal er es nicht so sieht, dass der Angreifer ungerecht behandelt wird: „Das ist nicht korrekt. Wir müssen uns nicht bei einem Testturnier von ihm überzeugen, wir kennen ihn doch. Und der Trainer ist ein Fan von ihm. Wir können doch aber nichts dafür, dass er in der Vorbereitung ausgefallen ist.“ Wegen eines Nasenbeinbruchs (erlitten bei einer Schlägerei) hatte Lorenzen zwei Wochen gefehlt.

Für die Entscheidung über die Zukunft habe Lorenzens energisches verbales Vorpreschen freilich „keine Konsequenzen“, beteuerte Baumann. Es steht ohnehin so gut wie fest, dass der Stürmer (Vertrag bis 2017) verkauft werden soll. Baumann dazu: „Wir werden uns zusammensetzen und besprechen, was wir machen. Wir müssen sehen, dass Melvyn Spielpraxis bekommt – hier oder wonaders.“ Eher woanders. - mr/kni

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