„Es ist eine Ehre für mich“

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Raphael Wolf

Bremen - Am Montag war Raphael Wolf (23) in Bremen. Den Dreijahresvertrag bei Werder hat er unterschrieben, gleich danach die Wohnungssuche gestartet. Denn seinen Urlaub will der neue Werder-Schlussmann an der Weser verbringen.

„Ich denke, dass es von Vorteil ist, sich auszukennen und eingelebt zu haben, wenn es richtig losgeht“, sagt der Bayer, der zuletzt drei Jahre in Österreich gespielt hat, sich aber im Norden pudelwohl fühlt.

Sie sprechen völlig ohne Dialekt – wie kommt das?

Raphael Wolf:Ich bin schon als B-Jugendlicher zum Hamburger SV gegangen – das hat meine Sprache offenbar geprägt.

Vom HSV ging es zum SV Kapfenberg – wieso?

Wolf:Ich habe damals diesen Weg gewählt, um auf mich aufmerksam zu machen. Kapfenberg ist ein kleiner Verein, wo man sich gut entwickeln kann.

Das scheint geklappt zu haben. Es heißt, Sie seien in Österreich ein begehrter Torwart.

Gerüchteküche: Welche Spieler holt Werder Bremen?

Wolf: Es waren regelmäßig Clubs interessiert. Aber ich wollte unbedingt zurück nach Deutschland und habe auch Gespräche mit Vereinen aus der zweiten und ersten Liga geführt. Dass es letztlich Werder geworden ist, ist super und freut mich unheimlich. Es ist eine Ehre, für Werder spielen zu dürfen. Hier hat es schon viele große Torhüter gegeben.

Zuletzt Tim Wiese. Belastet es Sie, nun als Nachfolger eines deutschen Nationaltorhüters geführt zu werden?

Wolf:Nein, überhaupt nicht. Mein Blick geht nur nach vorne.

Auf Sie wartet der Zweikampf mit Sebastian Mielitz.

Wolf:Ich denke, es wird ein offener Kampf. Ich komme jedenfalls nicht, um mich auszuruhen. Werder ist für mich ein Sprung nach vorne und eine Chance, mich weiter zu verbessern.

Haben Sie jemals gezweifelt, dass es mit einer Karriere in der deutschen Bundesliga eventuell nicht klappen könnte?

Wolf: Nein, ich habe noch nie an mir gezweifelt. Ein gesundes Selbstbewusstsein gehört in meinem Job dazu. csa

Videos zu Raphael Wolf bei Youtube

Ein Video gibt es hier.

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