Eichin schimpft auf Assi

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Werder-Sportchef Eichin

Bremen - Für Thomas Eichin ist das Maß voll. „Ich bin niemand, der auf die Schiedsrichter einprügelt. Doch irgendwann muss man auch über die Leute an der Linie kritisch sprechen. Dieser Linienrichter hatte kein Bundesliga-Niveau“, echauffierte sich der Werder-Sportchef nach dem 3:3 gegen Hannover 96.

Assistent Rafael Foltyn hatte beim Treffer zum 3:2 von Hiroshi Kiyotake (64.) die klare Abseitsstellung von Joselu übersehen. Der Spanier kam nach dem Freistoß des Japaners zwar nicht mehr an den Ball, irritierte aber Werder-Keeper Richard Strebinger. „Er geht aktiv zum Ball, deshalb war es Abseits“, urteilte Ex-Schiedsrichter Markus Merk bei Sky. Strebinger sah es genauso. „Ich wollte zum Ball, doch dann kam da Joselu“, berichtete der Ersatz des erkrankten Raphael Wolf, übte sich aber auch in Selbstkritik: „Vielleicht muss ich etwas brutaler rauskommen.“

Von Eichin gab es keinen Vorwurf an die Adresse des Keepers. Der Sportchef ärgerte sich vielmehr über den Linienrichter, dessen Kollegen in Frankfurt, der vor einer Woche ebenfalls eine Abseitsstellung übersehen hatte – und über die Schiedsrichter-Entscheidungen ganz grundsätzlich in dieser Saison. „Langsam reicht es“, schimpfte der Sportchef: „Fast in jedem Spiel kriegen wir ein nicht korrektes Gegentor.“

Das war natürlich (absichtlich) etwas übertrieben. So lang ist die Liste der Fehlentscheidungen gegen Bremen nämlich auch gar nicht – und in Frankfurt hatte Werder sogar Glück, einen Strafstoß gegen sich nicht bekommen zu haben. Doch wenn man gegen den Abstieg kämpft, gestand Eichin, „tut so etwas natürlich besonders weh“.

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