„Wir sind noch ein Stück auseinander“

Eichin lehnt das erste Angebot ab

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Werder-Sportchef Thomas Eichin

Bremen - Sauer? Ja, schon. Ein bisschen. Thomas Eichin verübelt Franco Di Santo nicht den Wechsel zu Schalke 04. Wohl aber die Art und Weise. „Ich bin enttäuscht über seine Hinhaltetaktik. Der späte Zeitpunkt seiner Entscheidung ärgert uns alle“, sagt der Bremer Geschäftsführer.

Dass Di Santo das Beste für sich herausholen will, sei jedoch völlig in Ordnung. Eichin versucht es auf einer anderen Baustelle schließlich auch. Dabei geht es um seinen eigenen Vertrag und die Verhandlungen mit dem Aufsichtsrat. Das erste mit Zahlen bestückte Angebot hat der Manager jetzt abgelehnt. Kurze Begründung: „Wir sind noch ein gutes Stück auseinander.“ Allerdings ist die Lücke zu schließen, glaubt Eichin: „Ich gehe davon aus, dass wir zueinander finden.“

Der Optimismus, der die Gespräche seit Beginn begleitet, hat aber einen Dämpfer bekommen. Eichin, der noch bis 2016 an Werder gebunden strebt angeblich eine Verdopplung seines Gehalts auf 600000 Euro an, der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Marco Bode bietet offenbar aber deutlich weniger.

csa

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