„Ich fühle mich gut und bin fit“ / Skripnik nimmt Yildirim in Schutz

Duell um die „10“: Vorteil Öztunali

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Werder-Profi Öztunali

Bremen - Levin Öztunali steht bereit. „Ich fühle mich gut“, sagt Werders Offensivmann. Zwar musste er am Dienstag mit der deutschen U20-Nationalmannschaft in Italien ein 1:2 hinnehmen, „aber ich habe 90 Minuten durchgespielt und bin fit“, verspricht der 19-Jährige. Jetzt hofft er bei Werder auf weitere Einsatzzeiten.

Zuletzt gab es davon eine gute halbe Stunde gegen den HSV. Dabei zeigte Öztunali in der offensiven Mittelfeld-Zentrale mehr als der für ihn ausgewechselte Özkan Yildirim. Dieses Duell um die „10“ in Werders Startelf hat er also gewonnen.

Doch Trainer Viktor Skripnik nimmt Yildirim in Schutz: „Es war schwierig für Özkan, nach fast einem Jahr Verletzungspause sofort ein glänzendes Spiel zu zeigen.“ Der Chefcoach hatte den 22-Jährigen aufgestellt, weil „wir erwartet hatten, dass der HSV dicht steht – da brauchten wir einen leichtfüßigen, dribbelstarken Spieler wie ihn.“ Öztunali hingegen sei „ein anderer Typ, der braucht Räume, und gegen kompakte Mannschaften bekommst du die nicht“, begründete der Chefcoach, warum er sich gegen den HSV zunächst für Yildirim entschieden hatte.

Doch Öztunali kam häufiger durch und erntete Anerkennung vom Trainer: Er habe sofort „zwei, drei wichtige Akzente gesetzt, das war gut.“ Der derart Gelobte will allerdings nicht von einem Konkurrenzkampf mit „Ötzi“ reden, neben dem er in der Kabine sitzt: „Wir könnten ja auch zusammen spielen.“ Vielleicht setzt Skripnik jedoch wie gegen Mainz und in Stuttgart auf Levent Aycicek – Werders weiteren Bewerber um die „10“.

ck

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