„Wir steigen nicht ab“ / Lob für das Debüt

Djilobodjis Versprechen

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Papy Djilobodji gab in seinem ersten Spiel schon Anweisungen.

Gelsenkirchen - Ob er zufrieden war mit seinem Debüt? Nein, war er nicht, sagte Werder Bremens Neuzugang Papy Djilobodji und lag damit so gar nicht auf Kurs mit seinen neuen Kollegen und Vorgesetzten.

„Er hat das hervorragend gemacht“, lobte Kapitän Clemens Fritz den Senegalesen, der nach nur drei Trainingstagen mit Werder 90 Minuten spielen musste. Und das fast ohne Spielpraxis. Zuletzt hatte er im Mai 2015 so lange auf dem Platz gestanden. Dafür, dass es ein Kaltstart war, „war es gut“, meinte auch Jannik Vestergaard, Djilobodjis Partner im Abwehrzentrum: „Er war für mich da und ich für ihn.“

So muss es sein. Und dennoch blieb in Djilobodjis Lächeln eine Spur Unzufriedenheit. Sofort in der Startelf zu stehen, „war nicht leicht für mich. Ich bin auch noch nicht bei hundert Prozent. Ich kann es noch besser“, sagte der bis Saisonende vom FC Chelsea ausgeliehene Abwehrmann, der vor seinem Debüt angeblich nicht die Spur nervös gewesen war: „Fußball ist immer gleich: Es ist elf gegen elf und alle wollen Tore schießen.“ Weil Werder das gestern besser gelang als Schalke, ist Djilobodji sicher: „Werder steigt nicht ab, das kann ich versprechen.“
csa

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