Klare Worte vom Ex-HSV-Boss

Rückkehr zu Werder als Aufsichtsratschef? Dietmar Beiersdorfer dementiert

Dietmar Beiersdorfer dementiert Medienberichte wonach er in den Aufsichtsrat des SV Werder Bremen will.
+
Dietmar Beiersdorfer dementiert Medienberichte wonach er in den Aufsichtsrat des SV Werder Bremen will.

Bremen – Schon immer war er ein Mann der klaren Worte. Was er sagt, überlegt er sich genau. Und wenn er Stellung bezieht, dann steht er auch ohne Wenn und Aber zu seinen Aussagen. Nachdem die „Hamburger Morgenpost“ Dietmar Beiersdorfer als möglichen Vorsitzenden des Werder-Aufsichtsrats ins Spiel gebracht hatte, sagte der 57-Jährige am Montag gegenüber der DeichStube: „Ich stehe nicht zur Verfügung.“

Zuletzt arbeitete Dietmar Beiersdorfer, der von 1992 bis 1995 bei Werder Bremen unter Vertrag stand, als Vorstand beim Bremer Nord-Rivalen Hamburger SV. Zwei Tage vor Weihnachten 2016 wurde er als Direktor Profifußball abberufen. Seit seiner Beurlaubung an der Alster ist der gebürtige Franke, der zuvor schon als „Head of Global Soccer“ bei der Red Bull GmbH sowie als sportlich Verantwortlicher bei RB Leipzig und als Sportdirektor von Zenit St. Petersburg engagiert war, als Berater mit verschiedenen Projekten beschäftigt. Jetzt strebt Beiersdorfer aber eine Rückkehr in den bezahlten Fußball an. „Ich möchte wieder im operativen Geschäft tätig sein“, erklärt der Ex-Profi, der nur diese eine Bedingung für sich stellt: „Das Projekt muss einfach stimmen. Alles zu seiner Zeit.“

Dietmar Beiersdorfer will nicht in den Aufsichtsrat von Werder Bremen

Seine große Verbundenheit zu Werder Bremen leugnet Dietmar Beiersdorfer nicht. „Ein toller Club“, sagt der ehemalige Abwehrspieler, den sie früher alle „Didi“ gerufen haben. Zu möglichen Kontakten nach Bremen will er aber nichts sagen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass lockere Anfragen von der Weser bei ihm gelandet sind. Fest steht: Wenn es eine Offerte bezüglich des Spitzenjobs im Aufsichtsrat gewesen sein sollte, so hat sie nicht Beiersdorfers Interesse geweckt. (hgk)

Zur letzten Meldung um 11:00 Uhr:

Neuer Aufsichtsrat: Ex-HSV-Chef Beiersdorfer ein Thema bei Werder?

Bremen – Zweieinhalb Monate Zeit bleiben dem Wahlausschuss noch, um nach dem für September angekündigten Abgang von vier Aufsichtsratsmitgliedern des SV Werder Bremen nach geeigneten neuen Kandidaten für das Kontrollgremium zu suchen. Einer von ihnen könnte der frühere HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer sein. 

Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, soll es sogar schon Gespräche zwischen dem SV Werder Bremen und dem 57-jährigen Dietmar Beiersdorfer gegeben haben. Vor einigen Wochen hatte die DeichStube bereits berichtet, dass in Bremen über den Namen Beiersdorfer spekuliert wird.

Werder Bremen: Wird Dietmar Beiersdorfer der Nachfolger von Marco Bode?

Laut „MOPO“ gehe es um die Nachfolge des scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Marco Bode. Beiersdorfer sei von Werder Bremen als möglicher Kandidat für den Posten kontaktiert worden: „Mit ihm wurde definitiv gesprochen.“ Grundsätzlich passe der ehemalige HSV-Chef auch in das Bremer Anforderungsprofil. Ob Dietmar Beiersdorfer, der zwischen 1992 und 1995 an der Weser gespielt hat, den Job auch tatsächlich machen wolle, sei allerdings fraglich: Dem Vernehmen nach gehe Beiersdorfers Tendenz eher in eine andere Richtung. Klarheit über den neuen Bremer Aufsichtsrat herrscht am 5. September. Dann wird auf der Bremer Mitgliederversammlung unter anderem über die Bode-Nachfolge abgestimmt. (mwi)

Letzte Meldung vom 3. Juni 2021:

Thomas Schaaf, Per Mertesacker, Dietmar Beiersdorfer - wird einer von ihnen bei Werder Bremen der neue Marco Bode? 

Gefordert ist: der Wahlausschuss! Nachdem vier Mitglieder des aktuellen Aufsichtsrates – darunter auch der Vorsitzende Marco Bode – angekündigt haben, sich am 5. September bei der Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen nicht mehr zur Wahl zu stellen, steht der Wahlausschuss mehr denn je im Fokus. Er muss Kandidaten für die vier zu vergebenden Mandate suchen und finden, befragen und bewerten. Bis am Ende eine Liste an Personen übrig bleibt, die sich den Mitgliedern zur Wahl stellen darf.

Und wer das sein wird, ist trotz einiger schon jetzt namentlich bekannter Bewerber noch völlig ungewiss. Die Königsdisziplin wird es für den Wahlausschuss sein, einen oder zwei Vertreter mit nachgewiesener Fußball-Fachkompetenz und einem nicht zu kleinen Schuss grün-weißer DNA auszumachen, die bereit sind, sich in den Dienst des SV Werder Bremen zu stellen, vielleicht sogar an die Stelle von Marco Bode als Gesicht und Sprecher des Kontrollgremiums zu treten. Und die von den Mitgliedern auch akzeptiert – sprich: gewählt werden. Eine knifflige Angelegenheit, denn die Auswahl ist auf den ersten Blick nicht gerade üppig.

Fußball-Sachverstand und eine Werder-Vita werden nicht die einzigen Kriterien bleiben, nach denen ausgewählt wird. Persönliche Reife, öffentliches Auftreten und Erfahrung als Entscheidungsträger gehören auch dazu. Und dann wird es auch schon dünn. Über Namen kann zum jetzigen Zeitpunkt zwar nur spekuliert werden, aber natürlich rutscht ein Mann wie Double-Trainer Thomas Schaaf (60) beinahe schon automatisch in den Kreis der Kandidaten. Auch Weltmeister Per Mertesacker (36), seit 2018 Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Arsenal, erfüllt alle Kriterien. Ebenso wird in Bremen über den Namen Dietmar Beiersdorfer spekuliert.

Könnte Dietmar Beiersdorfer in den Aufsichtsrat des SV Werder Bremen rutschen?

Der 57-Jährige hat als Profi lange für den HSV und nicht ganz so lange für Werder Bremen gespielt. Nach der aktiven Karriere häufte er als Funktionär und Manager beim Red-Bull-Fußball-Projekt, bei Zenit St. Petersburg und auch beim Hamburger SV einen ungeheuer großen Erfahrungsschatz an. Seit viereinhalb Jahren ist Dietmar Beiersdorfer ohne Funktion in einem Verein. Alternativen könnten auch Jens Todt (51) oder Fabian Ernst (42) sein.

Wen der Wahlausschuss tatsächlich kontaktiert, wen er zum Gespräch lädt, wer überhaupt Bereitschaft signalisiert – das alles bleibt noch abzuwarten. Die Suche hat gerade erst begonnen. Dass sie aktiv betrieben wird, ist kein Muss, in der aktuellen Situation aber doch zu erwarten. Die Wege, die zu beschreiten sind, um sich dem Wahlausschuss präsentieren zu dürfen, sind diese: Direkte, persönliche Bewerbung beim Wahlausschuss; Vorschlag durch ein Vereinsmitglied plus Unterschriften von 50 Unterstützern aus dem Verein; direkte Einladung durch den Wahlausschuss.

Werder Bremen-Aufsichtsrat: Sechs Bewerber haben bislang ihren Hut in den Ring geworfen

Das aus Vereinsvertretern zusammengesetzte Gremium (siehe „Stichwort“) kann bis vier Wochen vor der Wahl Kandidaten anhören, muss dann zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung die zugelassenen Bewerber namentlich nennen. Der Wahlausschuss hat ohne Angabe von Gründen das Recht, Bewerber abzulehnen. Er muss mindestens vier Bewerber für die vier freien Plätze zulassen.

In der Vergangenheit ist es bei den Werder-Wahlen kaum zu Kampfabstimmungen gekommen, weil der Kandidatenkreis meistens nicht umfangreich, eher schon handverlesen war. Das wird am 5. September ganz anders sein. In Jörg Wontorra, Maria Yaiza Stüven Sanchez, Henning Lühr, Ulrike Hiller, Oliver Krieg und Frank Lenk haben bereits sechs Vertreter aus den Bereichen Medien, Fans, Politik, Wirtschaft und Kommunikation ihren Hut in den Ring geworfen. Sie werden vermutlich nicht alle vom Wahlausschuss zugelassen, aber auch nicht alle abgelehnt. Dazu kommen noch weitere Bewerber, die sich bisher noch nicht zu erkennen gegeben haben. Und eventuelle Kandidaten, die entweder noch vorgeschlagen werden oder die sich der Wahlausschuss ausgeguckt hat. (csa) Auch interessant: Co-Trainer vor Abgang - Tim Borowski kehrt Werder Bremen wohl den Rücken zu! Und: Spektakuläre Rettungsaktion von Werder-Stürmer Josh Sargent bringt die USA ins Finale der Nations League! Außerdem: Fundamentale Zweifel an Werder Bremens Entscheidungen - Tim Borowski erklärt sein Aus!

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Meistgelesene Artikel

Werder-Stürmer Füllkrug und sein kroatisches Geheimnis

Werder-Stürmer Füllkrug und sein kroatisches Geheimnis

Werder-Stürmer Füllkrug und sein kroatisches Geheimnis
Ein Kuss sagt alles: Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch sind bei Werder zur Einheit verschmolzen

Ein Kuss sagt alles: Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch sind bei Werder zur Einheit verschmolzen

Ein Kuss sagt alles: Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch sind bei Werder zur Einheit verschmolzen
Junger Trainer setzt auf Erfahrung: Werner startet bei Werder mit Altersrekord

Junger Trainer setzt auf Erfahrung: Werner startet bei Werder mit Altersrekord

Junger Trainer setzt auf Erfahrung: Werner startet bei Werder mit Altersrekord
Ex-Werder-Profis Niklas Moisander und Felix Beijmo feiern Meisterschaft in Schweden

Ex-Werder-Profis Niklas Moisander und Felix Beijmo feiern Meisterschaft in Schweden

Ex-Werder-Profis Niklas Moisander und Felix Beijmo feiern Meisterschaft in Schweden

Kommentare