Keine Einigung im Fall Arnautovic

Bremen (kni/mr). Kurz vor Spielbeginn hatte das mediale Wechselfieber im Fall Marko Arnautovic gestern Nachmittag seine vorläufige Höchsttemperatur erreicht: Die „Welt“ berichtete auf ihrer Internetseite, der Transfer des Österreichers vom SV Werder zu Dynamo Kiew sei quasi perfekt, beide Clubs hätten sich auf eine Ablöse zwischen acht und zehn Millionen Euro geeinigt.

 „Das ist Bullshit!“, schimpfte Thomas Eichin nur wenige Minuten später im Fernseh-Interview bei Liga Total. Der 46-Jährige war schon vor seinem ersten Spiel als neuer Werder-Geschäftsführer stark gefordert und erklärte: „Ich bin am Donnerstag hier angekommen. Da war meine Marschroute, irgendwann mit Marko zu sprechen – ohne Zeitdruck – über eine Verlängerung über 2014 hinaus. Die Bundesliga ist ein schnelllebiges Geschäft: Es gab dann am Donnerstagabend großes Interesse an seiner Person. Wir haben auch noch Gespräche geführt. Dynamo Kiew möchte ihn gerne haben. Wir haben aber auch ganz klar gesagt, dass das für uns momentan überhaupt kein Thema ist.“

Das Transferfenster in der Ukraine ist noch bis Ende des Monats geöffnet. Kiew kann also sein Angebot noch nachbessern, soll das aber – laut Eichin – noch nicht angedeutet haben. Offen ist, wie Werder darauf reagieren würde. Völlig ausgeschlossen hat Eichin einen sofortigen Wechsel nicht, wenngleich er stets betonte, dass Werder Arnautovic diese Saison noch braucht und wegen der in Deutschland bereits beendeten Transferperiode nicht mehr ersetzen könnte.

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