Daten vom Institut für Spielanalyse

Deich-Daten: Rashica MIP gegen Freiburg, Theos gelebte Effizienz

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Die „Rakete“ Milot Rashica war der MIP im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg.

Bremen – Spät, aber verdient, Werder hat gegen den SC Freiburg (2:1) den zwölften Saisonsieg eingefahren. Die Mannschaft von Cheftrainer Florian Kohfeldt ist damit seit nun 14 Pflichtspielen in Folge ungeschlagen – zuletzt feierte Bremen im Jahr 2009 eine derartige Erfolgsserie.

Dass die Werder-Fans am Ende tatsächlich einen Sieg und nicht nur einen Punktgewinn gegen die Breisgauer feiern konnten, war vor allem MIP (Most Involved Player) Milot Rashica und Theodor Gebre Selassie zu verdanken – das belegt ein Blick auf die Deich-Daten des Instituts für Spielanalyse.

Milot Rahica liefert wieder

Rashica beflügelt mit jedem Spieltag mehr die Europapokal-Träume der Werder-Fans. Gegen Freiburg brach er immer wieder in den Strafraum ein, um sich oder seine Kollegen in Schussposition zu bringen. Am Ende war Rashica der Werderaner mit den meisten Torschussbeteiligungen (10). Zwei Torschüsse gab Rashica dabei selbst ab und zum 1:0 von Davy Klaassen lieferte er die Vorlage. Zudem schlug Bremens Rückrunden-Star (7 Tore, 2 Vorlagen) vier Flanken aus dem Spiel heraus.

Mehr Daten gefällig? Bis zu seiner Auswechslung kurz vor Schluss hat Rashica 15 Zweikämpfe für sich entschieden - Topwert der Partie! Außerdem zog er 29 Sprints an, nur Maximilian Eggestein hatte am Ende mehr (32).

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Gebre Selassie: Effizienz ist Trumpf

Während Rashica für den Werder-Sieg bis zu seiner Auswechslung in der 87. Minute unter Dauerfeuer agierte, reichte Theodor Gebre Selassie eine entscheidende Aktion, um dem Werder-Sieg eine persönliche Note zu verleihen: Der Rechtsverteidiger köpfte eine mustergültige Ecke von Max Kruse in die Maschen. Der Treffer war übrigens Werders 14. Saisontreffer nach einem ruhenden Ball. Das Beachtliche an Gebre Selassies Siegtreffer: Es war überhaupt erst seine erste Torschussbeteiligung in der Partie – gelebte Effizienz!

Was ist eine Episode?

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse diese Phase Episode. Und genau diese wird auf der Seite read the game in jeder Partie mitgezählt – voll automatisiert. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen. Es wird also die Leistung hinsichtlich der Beteiligung von Spielern normiert.

Mehr zum MIP und weitere Bundesliga-Statistiken gibt es auf read-the-game.com.

Quelle: DeichStube

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