Zeigefinger-Geste

Coach Nouri versteht Delaney

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Thomas Delaney fuhr mit dem Zeigefinger quer über den Hals und siganlisierte damit, dass er raus will.

Bremen - Im ersten Moment wirkte die Geste schon etwas befremdlich, sie dürfte beim ein oder anderen Werder-Fan böse Erinnerungen an die Vorsaison geweckt haben.

In der Schlussphase des Spiels gegen RB Leipzig fuhr sich Werders Sechser Thomas Delaney auf einmal mit dem Zeigefinger quer über den Hals, das Ganze mit Blick in Richtung Trainerbank. Zur Erinnerung: Papy Djilobodji, Werders ehemaliger Innenverteidiger, hatte im Vorjahr eine ähnliche Geste in Richtung eines Gegenspielers gezeigt und war dafür nachträglich gesperrt worden.

Der Fall Delaney lag da allerdings ganz anders, wie Werders Trainer Alexander Nouri später aufklärte: „Er wollte damit sagen, dass er raus will. Ich habe ihn verstanden.“ In der 83. Minute war das Startelf-Comeback des Dänen nach dessen Gesichtsverletzung dann beendet. „Meinem Kopf geht es gut“, gab Delaney Entwarnung, „ich hatte nur keine Power mehr, und es ist gefährlich, einen ausgelaugten Spieler auf dem Platz zu haben.“
dco

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