Co-Trainer Frings blickt auf die Negativserie zurück und fordert Vollgas

„Das war eine harte Nuss“

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Torsten Frings ist froh, „dass wir das Blatt gewendet haben“.

Bremen - Heute stehen sie noch mal an der Linie und schauen beim Test auf Platz 11 gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig (17.30 Uhr) ganz konzentriert hin. Doch danach ist Wochenende, ein freies Wochenende wohlgemerkt.

Für Werders Trainer kommt es durchaus zur rechten Zeit. Denn nicht nur die Spieler müssen sich mal erholen. „Das war schon eine harte Nuss“, sagt Co-Trainer Torsten Frings über die vergangenen Wochen. Mit fünf Niederlagen in Serie war Werder in den Abstiegssumpf geraten – und hat sich dann mit großem Aufwand wieder rausgezogen.

„Es ist eine andere Sache, wenn du plötzlich verantwortlich bist für eine Mannschaft, für den ganzen Verein. Als Spieler interessiert dich das ein Stück weit weniger“, erklärt Ex-Profi Frings die neue Belastung für ihn, aber auch für seinen Chef Viktor Skripnik: „Jeder weiß, was nach fünf Niederlagen geschrieben wird, das ist nicht einfach für uns gewesen.“

Der Druck stieg, zwischenzeitlich wurde das Trainerteam sogar infrage gestellt. Schließlich war Werder fast wieder dort angekommen, wo Skripnik und Co. vor einem Jahr angefangen hatten. „Aber wir wussten, dass wir es schaffen können“, erinnert sich Frings: „Es war ja nicht so, dass wir katastrophal gespielt haben – bis auf die zweite Halbzeit gegen Leverkusen. Viele Spiele haben wir durch individuelle Fehler verloren. Uns war klar, dass wir wieder Punkte holen werden, wenn die Spieler weniger Fehler machen. Das haben wir Gott sei Dank geschafft.“ Die Erleichterung ist nicht zu überhören. Der 3:1-Sieg in Mainz beendete die Negativserie. Es folgte der 1:0-Erfolg im Pokal gegen Köln. Aber dann auch das 1:3 gegen Dortmund. „Das war kein Rückschlag“, betont Frings und fühlt sich durch den 2:1-Sieg in Augsburg bestätigt. „Wir haben das Blatt gewendet“, sagt der 38-Jährige, macht an der Stelle aber keinen Punkt. Der Ex-Profi weiß nur zu gut, dass jetzt eine entscheidende Phase kommt: „Dafür können wir uns nichts kaufen. 13 Punkte sind zu wenig.“

Das Konto muss sich also füllen – am besten schon in einer Woche in Wolfsburg. Eigentlich ein Topteam. „Aber an einem guten Tag“, prophezeit Frings, „können wir auch da etwas mitnehmen.“ Danach sind Punkte Pflicht. „Gegner auf Augenhöhe“, nennt Frings den Hamburger SV, den VfB Stuttgart, den 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Das Erfolgsrezept ist dabei ganz einfach, findet der Ex-Profi: „Ohne harte Arbeit gibt es keine Punkte, das haben wir den Jungs auch gesagt.“ Deswegen erwartet er heute gegen Braunschweig noch mal Vollgas, ehe alle mal ein bisschen durchpusten dürfen.

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