Torjäger fordert Vollgas gegen Ingolstadt

Pizarro: „Ich bin bereit“

GER, 1.FBL, Werder Bremen, Claudio Pizarro (Bremen #14) Mixedzone
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Claudio Pizarro ist in der aktuellen Saison noch ohne Treffer. Das soll sich gegen Ingolstadt ändern.

Bremen - Claudio Pizarro möchte vom Thema Fitness nichts wissen. Der Angreifer vom SV Werder Bremen fordert im Kellerduell gegen FC Ingolstadt einen Sieg und hofft auf einen Einsatz in der Startelf.

Die Fitness-Diskussion bei Werder ist in aller Munde – bei Claudio Pizarro allerdings nicht. Der Peruaner zuckte am Mittwochmittag nur mit den Schultern, als er darauf angesprochen wurde. „Das ist kein Thema für mich“, blockte der 38-Jährige ab. Er bezeichnete es lediglich als „natürlich nicht normal“, dass die Werte „mitten in der Saison“ nicht stimmen.

Mehr Öl goss er nicht ins Feuer, er sprach lieber über sich. Nach der langen Verletzungspause wegen muskulärer Probleme sei körperlich inzwischen alles in Ordnung, versicherte Pizarro: „Ich fühle mich fit und gut.“ Dennoch hatte er im Nordderby beim Hamburger SV (2:2) am vergangenen Wochenende zunächst auf der Bank gesessen. Trainer Alexander Nouri traute es ihm (noch) nicht zu, in einem intensiven Auswärtsspiel die weiten Wege zu gehen. „Das hat er mir auch so erklärt“, meinte Pizarro, der „lieber von Anfang an gespielt“ hätte: „Das ist doch klar, das will jeder.“

Am Wochenende dürfte es für den Torjäger wieder soweit sein. Werder hat ein Heimspiel gegen den Tabellen-Vorletzten FC Ingolstadt, muss gewinnen und Druck machen. „Gleich von Anfang an. Wir wollen so schnell wie möglich eine Entscheidung herbeiführen, brauchen die Punkte und müssen unseren Heimvorteil nutzen“, forderte Pizarro und ergänzte mit Blick auf seine eigene Situation: „Ich bin bereit.“

Im Kellerduell gegen die „Schanzer“ wird, wenn seine beiden angeschlagenen Kollegen rechtzeitig fit werden, zum zweiten Mal in dieser Saison das Hoffnungen weckende Offensivtrio mit Serge Gnabry, Max Kruse und eben Pizarro starten. Bei der Premiere vor knapp zwei Wochen gegen Frankfurt (1:2) war noch reichlich Sand im Getriebe gewesen. Kein Wunder, findet Pizarro: „Max und ich waren lange verletzt. Wir brauchen Zeit, um unseren Rhythmus zu finden. Aber das wird kommen, ganz sicher.“ mr

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