Die Legende bleibt in Bremen

Pizarro ist auch als Kruse-Ersatz eingeplant

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Erst die Vertragsverlängerung, dann das Siegtor gegen RB Leipzig: Da kann Claudio Pizarro ruhig mit seinen Werder-Kollegen feiern.

Bremen - Plötzlich tauchte das Gesicht von Claudio Pizarro auf der Videowand auf – und der Peruaner verriet: „Ich bin stolz, hierzubleiben und noch ein Jahr Spaß mit euch zu haben.“

Da bebte das Weserstadion so kurz vor dem Anpfiff. Ein gelungener Knalleffekt – passend zu dieser Werder-Legende, die dann später auch noch auf dem Platz explodierte und den umjubelten 2:1-Siegtreffer gegen RB Leipzig erzielte. Und Werder hat mit dem 40-Jährigen noch viel vor, Pizarro ist durchaus als Ersatz für Max Kruse vorgesehen, der den Club verlassen wird.

„Max ist ein zentraler Spieler, auch Claudio kann in vielen Momenten den Unterschied machen“, sagte Sportchef Frank Baumann und bestätigte einen Zusammenhang mit der Absage von Kruse: „Das hat schon eine Rolle gespielt. Es hatte miteinander zu tun.“ Pizarro könnte die Spielmacherrolle von Kruse übernehmen, nicht unbedingt in der Startelf, aber als Joker. Damit deutete Baumann auch an, dass für Kruse kein direkter Ersatz verpflichtet werden soll, sondern andere Spielertypen, vielleicht sogar auf ganz anderen Positionen.

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Pizarro: „Liebe der Fans geht direkt in mein Herz“

Doch zurück zu Pizarro: Seine Kollegen hatten von seiner Vertragsverlängerung gar nichts mitbekommen, sie waren vorab nicht informiert worden und bei der Bekanntgabe im Stadion in der Kabine, hörten und sahen deshalb nichts. „Wirklich?“, wunderte sich Maximilian Eggestein nach der Partie und ließ sofort ein „Das ist super für uns“ folgen: „Vor allem mit seiner Freude, die er immer zum Training mitbringt, steckt er viele Spieler an. Und er hilft uns natürlich auf dem Platz.“ Gegen Leipzig stach der Joker mal wieder, markierte mit einer Einzelleistung das 2:1.

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„Es war eine sportlich rationale Entscheidung, ihn noch ein weiteres Jahr zu behalten. Das ist das größte Kompliment, was wir ihm machen können. Es war keine Romantik“, betonte Florian Kohfeldt und fügte noch fröhlich hinzu: „Jetzt heißt es noch ein Jahr: Ball zu Pizarro, fertig machen zum Jubeln.“ Und Pizarro selbst? Der sprach nicht so viel nach dem Spiel, aber eine Aussage machte später noch die Runde – und könnte durchaus für feuchte Augen sorgen: „Die Liebe der Fans geht direkt in mein Herz. Das gibt mir Kraft!“

Quelle: DeichStube

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