Werder gibt den Keeper vorzeitig frei

Casteels: Nach der Saison auf den OP-Tisch

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Werder-Keeper Casteels

Bremen - Drei Spieltage bleiben noch, dann heißt es für Koen Casteels schon wieder Abschied nehmen von Werder Bremen. „Ich habe nichts anderes mehr gehört“, sagt der 22-jährige Belgier, „daher gehe ich davon aus, dass ich im Sommer nach Wolfsburg gehe.“ Für sechs Monate hatte der VfL den Keeper an die Weser ausgeliehen, und zuletzt verdrängte Casteels Werders Nummer eins Raphael Wolf aus dem Tor. Für den SVW geht es im Endspurt um Europa, doch wie sehr hängt sich einer noch rein, der bald ein anderes Trikot trägt? „Die Frage habe ich sehr oft gehört“, sagte Casteels, „aber für mich ist es eine gute Chance, mich zu zeigen. Und deshalb gebe ich hundert Prozent für die Mannschaft.“

Fünf Monate lang war er nach einem Schienbeinbruch verletzt gewesen, verlor seine Perspektive in Hoffenheim und holt sich nun in Bremen wieder Spielpraxis, bevor er mit Diego Benaglio um die Vorherrschaft bei den „Wölfen“ kämpft. „Für mich war das so die beste Lösung und ein guter Schritt“, meint der Belgier, der lange zweifelte, ob er sein altes Niveau jemals wieder erreichen würde. Doch nach fünf Monaten Training „fühle ich mich wie vor der Verletzung“.

Ganz abgehakt ist sie aber noch nicht. Erst am 25. Mai, direkt nach dem letzten Spieltag. Dann wird ihm ein Nagel aus dem Schienbein entfernt. Casteels muss die Testspiele nach dem Bundesliga-Finale nicht mehr absolvieren, wird von Werder früher freigegeben. „Dafür bedanke ich mich“, sagt er. Nach dem Eingriff geht es zur Reha nach Antwerpen, um im Juli fit in Wolfsburg anzutreten. Urlaub? Für Casteels fällt er diesmal aus.

phi

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