Caldirola wartet auf die Rückkehr ins Team

Geduldig, aber perfekt vorbereitet

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Zweimal hat sich Luca Caldirola auf die Bank gesetzt, jetzt will er seinen Platz in der Startelf zurück.

Bremen - Die freien Tage zu Wochenbeginn hat Luca Caldirola gut genutzt. Rein ins Flugzeug, ab zur Familie nach Italien – der Innenverteidiger gönnte sich einen Kurz-Urlaub in der Heimat. „Es war gut“, sagt er in immer besser werdendem Deutsch und macht dabei überhaupt nicht den Eindruck, als sei er derzeit unglücklich über irgendetwas. Dabei erlebt er aktuell Ungewöhnliches – jedenfalls seine Zeit in Bremen betreffend. Denn Luca Caldirola ist plötzlich kein Stammspieler mehr beim SV Werder. Der Mann, der in der vergangenen Saison 34 von 35 Pflichtspielen absolviert hatte, ist aktuell nur noch Reservist.

Doch wer deshalb nach Anzeichen von Verdruss oder Zorn bei Caldirola sucht, findet nichts. Der 23-Jährige nimmt es sportlich. „So ist Fußball. Das gehört dazu“, meint er und fügt mit Blick auf die derzeit bevorzugten Mitbewerber Sebastian Prödl und Assani Lukimya an: „Die beiden haben es bislang gut gemacht. Das ist okay.“

Nette Worte, doch tatsächlich ist es so, dass Lukimya zuletzt beim 3:3 gegen Bayer Leverkusen keine souveräne Vorstellung abgeliefert hatte. Möglich, dass Caldirola ihn deshalb am Samstag beim FC Augsburg ablöst und nach zwei Spielen auf der Bank ins Team zurückkehrt. „Ich warte auf meine Chance“, sagt er artig. Und wenn sie am Wochenende kommt, „bin ich bereit und hundertprozentig fit. Ich hoffe, dass ich spielen darf.“

csa

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