Borowski zeigt Interesse an Rückkehr zu Werder

„Wenn Frank mich ruft, bin ich da"

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Tim Borowski (Archivbild)

Bremen - Dass sein Name bei der Neuaufstellung des SV Werder plötzlich wieder eine Rolle spielt, ist für Tim Borowski eine kleine Überraschung: „Für mich ist das neu. Ich habe davon nur aus den Medien erfahren“, beteuert der ehemalige Werder-Profi.

Es sind Spekulationen, die seit Tagen die Runde machen: Borowski könnte der Sportdirektor an der Seite von Neu-Geschäftsführer Frank Baumann werden. So wie es früher Rouven Schröder an der Seite von Thomas Eichin war. Eine gezielte Kontaktaufnahme hat es laut Borowski aber (noch) nicht gegeben. „Ich weiß auch nicht, was Frank Baumann plant. Im Moment hat er sicherlich auch eine Menge zu tun“, erklärt der 36-Jährige, der aber grundsätzliches Interesse an einer Rückkehr zu Werder bekundet: „Wenn Frank mich zum Gespräch ruft, bin ich da.“

Ergänzend müsste es heißen: Wenn Baumann zum offiziellen Gespräch bitten sollte. Denn ansonsten sind die beiden ehemaligen Mitspieler und Double-Sieger von 2004 ohnehin „ständig in Kontakt“, so Borowski: „Wir werden uns auch sicherlich weiter austauschen.“ Tim Borowski hatte Frank Baumann 2015 auf der Position des U23-Managers bei Werder Bremen beerbt. Nach nur dreieinhalb Monaten gab „Boro“ den Posten aber wieder ab. Die Gründe blieben damals unklar.

An der Liebe zum SV Werder, für den er zwischen 2000 und 2008 sowie 2009 und 2012 210 Bundesliga-Spiele absolviert hatte, änderte der Abgang aber nichts. „Jeder kennt meine Verbundenheit zu diesem Verein“, sagt Borowski, der nach wie vor mit seiner Familie in Bremen lebt. Im Moment habe er auch viel Zeit für Frau und Tochter, sagt der Ex-Nationalspieler und lacht. Doch das könnte sich ändern, wenn Frank Baumann demnächst anrufen sollte.
csa

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