Wettbewerb statt Juxveranstaltung

Die Besten bleiben im Bett, die Letzten beißt der Fitnesscoach

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Die Besten bleiben im Bett, die Letzten beißt der Fitnesscoach.

Belek - Die Torlatte mussten sie treffen. Und ein im Winkel hängendes weißes Leibchen. Und ein Minitor aus 30 Metern. Und wie Kegel aufgestellte Faszienrollen.

Und den Ball hochhalten. Und sich Huckepack nehmen. Und im Slalom dribbeln, nachdem sie sich in gebückter Haltung zehn Mal gedreht hatten, dass ihnen so richtig schwindlig war und sie erhebliche Orientierungsprobleme hatten. Die Werder-Bremen-Profis absolvierten gestern Vormittag einen Spaß-Parcours auf dem Trainingsplatz. Erst, wer eine Station geschafft hatte, durfte weiter zur nächsten. Sie jubelten und lachten, aber sie fluchten auch. Denn es war keine reine Juxveranstaltung, sondern eben ein Wettbewerb – und es winkte eine angenehme Belohnung.

Bilder vom Werder-Training am Dienstag

Die schnellsten Sechs dürfen heute ein bisschen länger im Bett bleiben und müssen den morgendlichen Lauf nicht mitmachen. Die langsamsten Sechs dagegen werden mit einer Extraportion Frühsport bestraft. Nach dem Laufen folgen noch 50 anstrengende Burpees (Strecksprünge). Zu den „Ausschläfern“ gehören unter anderem Ersatzkeeper Michael Zetterer und Offensivmann Fin Bartels. Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie nicht. Das wurmte ihn. „Ich bin ein bisschen enttäuscht, wollte unbedingt unter die Top Sechs“, sagte der Tscheche und fügte mit einem breiten Grinsen an: „Ich glaube, einige haben ein bisschen geschummelt. Das war nicht fair.“

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