Werder Bremen bestätigt: Kein neuer Vertrag für Frings

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Werder-Sportchef Klaus Allofs heute auf einer Pressekonferenz.

BREMEN - von Arne Flügge. Der geplante Umbruch bei Werder Bremen hat wie erwartet sein nächstes prominentes Opfer gefunden: Nach Petri Pasanen und Daniel Jensen wird auch Kapitän Torsten Frings ausgemustert. Der Ende Juni auslaufende Vertrag des 34-Jährigen wird nicht mehr verlängert.

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- Frings muss seinen Hut nehmen

„Die Geschäftsführung hat in Abstimmung mit Trainer Thomas Schaaf nach reiflicher Überlegung und Abwägung sportlicher und finanzieller Gründe entschieden, dass Torsten keinen neuen Vertrag bekommt“, bestätigte Werder-Sportchef Klaus Allofs heute auf einer Pressekonferenz einen entsprechenden Bericht der Kreiszeitung.

„Am Geld hat es nicht gelegen, denn es gab kein Angebot“, ergänzte Allofs. Werder sei nach der schlechten Saison an einem Punkt angekommen, die Weichen neu zu stellen. „Mann kann es Neustart, Neuanfang oder Umbruch nennen“, sagte Allofs: „Herzog, Eilts, Bode, Verlaat, Micoud – das waren auch alles wichtige Spieler. Aber irgendwann geht es nicht weiter. da muss man gucken, wie man für die Zukunft gerüstet ist.“

Torsten Frings

Torsten Frings

Und in diesen Planungen spielte Frings, der 402 Bundesligaspiele absolvierte, davon 326 in elf Jahren bei Werder Bremen, keine Rolle mehr. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn wir sind mit Torsten einen langen Weg gemeinsam gegangen. Torsten hat sich große Verdiente um Werder erworben.“

Daher wollen die Bremer ihren Kapitän auch weiter in die Vereinsarbeit einbinden. „Werder will Torsten eine Beschäftigung zur Ausbildung als Trainer und zur Erlangung der nötigen Trainer-Lizenzen anbieten“, berichtete der Werder-Boss: „Dieser Weg würde im Nachwuchsbereich losgehen.“

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