Pizarro weckt müde Bremer auf - 4:0 in Ahlen

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Claudio Pizarro (28. Minute), Hugo Almeida (63.), Tim Borowski (68.) und Marko Marin (82.) erzielten vor 9120 Zuschauern im Wersestadion die Tore für den Fußball-Bundesligisten.

AHLEN (kni). Werder Bremen ist mit einem blauen Auge – oder besser gesagt: einem dicken Fuß von Per Mertesacker – davongekommen. Der Bundesligist mühte sich vor 9 120 Zuschauern beim Drittligisten RW Ahlen zu einem 4:0 (1:0)-Sieg und zog damit in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

Fast noch wichtiger war die gute Nachricht von Mertesacker: Der Innenverteidiger war in der zweiten Halbzeit rüde gefoult worden, zog sich dabei aber nur eine Prellung am rechten Fuß zu und soll am Mittwoch gegen Genua zur Verfügung stehen. „Täter“ Janis Kraus fällt dagegen mit Bänderriss vorerst aus.

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Werder hatte beim Außenseiter große Probleme, ins Spiel zu finden. „Da hat man gesehen, dass die Pause sehr lang war“, meinte Coach Thomas Schaaf. Er hatte auch mitansehen müssen, wie ein Freistoß von Christian Alder an die Latte segelte (18.). Doch wie aus dem Nichts schlug dann Claudio Pizarro zu. Nach einer feinen Einzelaktion schlenzte der Peruaner den Ball aus 20 Metern ins Netz (28.). Jetzt lief es für die Bremer auch auf dem ungewohnt stumpfen Rasen (Schaaf: „Die Spieler sind immer wieder hängengeblieben“) besser. Doch beste Chancen zum 2:0 wurden vergeben – speziell von Hugo Almeida, der völlig frei aus acht Metern an Keeper Andre Maczkowiak scheiterte (52.). Diese Fahrlässigkeit wäre fast bestraft worden, doch auch Werder-Schlussmann Tim Wiese bewies gegen Christian Knappmann seine Klasse (58.). Fünf Minuten später war die Partie entschieden: Almeida köpfte nach einer Hunt-Flanke das 2:0. Tim Borowski mit einer tollen Direktabnahme (63.) und Marko Marin (82.) mit einem schönen Lupfer nach Vorarbeit von Sebastian Boenisch schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Pflichtaufgabe erfüllt“, stellte Schaaf fest.

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