Eichin im „Werder-Talk“ bei Radio Bremen

Bengtsson wollte lieber nach Mainz - Weserstadion bleibt Weserstadion

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Werders Sportchef Thomas Eichin

Bremen – Um es vorwegzunehmen, wirklich große Erkenntnisse hat der „Werder-Talk“ bei Radio Bremen nicht hervorgebracht. Die ein oder andere interessante Anekdote war aber trotzdem dabei:

So plauderte Werders Sportchef Thomas Eichin aus, dass die Bremer an Kopenhagens Linksverteidiger Pierre Bengtsson dran waren. Geworden ist daraus nichts. Bengtsson wird im Januar ablösefrei zu Ligakonkurrent Mainz 05 wechseln. Und das ganz sicher nicht, weil Mainz die schönere Stadt ist, wie es Eichin formulierte. In Mainz könne der 26-Jährige mehr verdienen, sagte Werders Sportchef, um anzufügen: „Wir sind momentan nicht in der Lage, mitzuhalten, wenn es um neue Spieler geht.“

Mit Ciro Immobile führt Eichin noch ein weiteres Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit an: „An Immobile war ich viel, viel früher dran als Dortmund. Da hat er noch vier Millionen gekostet, das wollten wir aber auch nicht ausgeben. Er ist dann später für 20 Millionen zu Borussia Dortmund gegangen.“

In Sachen Finanzen kam in der Runde die Sprache auch auf einen möglichen Verkauf des Stadionnames. Andere Vereine in der Bundesliga erlösen auf diese Weise einige Millionen. Doch, dass das Weserstadion demnächst anders heißt, ist unwahrscheinlich. Denn Werder kassiert bereits jetzt von EWE im Rahmen einer Stadionpartnerschaft Geld, in der auch der Name des Stadions enthalten ist. Bedeutet: Weserstadion bleibt Weserstadion.
mib

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