Einsatz in Dortmund fraglich

Beckenprellung bei Pizarro

Claudio Pizarro ließ sich direkt nach seiner Ankunft in Bremen zwei Stunden lang im Weserstadion behandeln und dann von einem Freund samt Reisegepäck abholen. - Foto: Gumz

Bremen - Claudio Pizarro kam am Nachmittag mit einem Lächeln am Weserstadion an und verließ es zwei Stunden später wieder mit eher ernstem Blick. Was das zu bedeuten hat? Man wusste es lange Zeit nicht. Erst am Abend sorgte der SV Werder für Aufklärung. Via Pressemitteilung verkündete der Club, dass sich der Peruaner auf seiner Länderspielreise in Südamerika eine schmerzhafte Beckenprellung zugezogen hat. Sein Einsatz morgen im Bundesliga-Spiel Dortmund ist fraglich.

Pizarro war am Mittwoch im WM-Qualifikationsspiel in Uruguay mit Rückenproblemen kurz nach der Pause ausgewechselt worden. „Die Beckenprellung hat auch die muskulären Probleme im Rücken hervorgerufen. Claudio wurde bereits intensiv behandelt. Wir müssen nun aber abwarten, wie sein Körper auf die Behandlung reagiert“, erklärte Mannschaftsarzt Dr. Philip Heitmann. Zwei Stunden hatte sich Pizarro durchchecken und behandeln lassen. Der Plan ist, dass der 37-Jährige heute am Abschlusstraining (14 Uhr) teilnimmt und anschließend mit nach Dortmund reist.

Das Positive an der Geschichte: Pizarro droht dem Vernehmen nach kein längerer Ausfall, spätestens in einer Woche gegen Augsburg soll er auf jeden Fall wieder dabei sein.

Das dürfte auch Viktor Skripnik beruhigen. Der Werder-Coach braucht seinen besten Stürmer im Abstiegskampf. „Natürlich wäre das ein Rückschlag für uns“, meinte Skripnik zu einem möglichen Ausfall des Angreifers: „Er hat zwölf starke Tore gemacht.“ Immerhin gibt es treffsicheren Ersatz: Anthony Ujah hat auch schon neun Tore in dieser Saison erzielt. „Er ist fit und gesund. Ich bin froh, ihn zu haben“, meinte Skripnik.
kni

30 Minuten öffentliches Training am Donnerstag

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