Bayern-Coach schwärmt von Pizarro

Kovac warnt vor der elektrisierten Stadt Bremen

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Niko Kovac (l.) und Claudio Pizarro spielten von 2001 bis 2003 gemeinsam beim FC Bayern München.

Bremen – Lobeshymnen auf Claudio Pizarro sind ja keine Seltenheit, den Werder-Profi haben schließlich alle lieb. Aber es ist schon mehr als bemerkenswert, wie sich Bayern-Coach Niko Kovac nun über seinen ehemaligen Mitspieler und Gegner am Mittwoch im DFB-Pokal-Halbfinale in Bremen geäußert hat.

„Claudio ist ein toller Fußballer – und er ist ein noch tollerer Mensch“, sagte Kovac auf der offiziellen Bayern-Pressekonferenz für das Pokalspiel und war damit noch längst nicht fertig: „Claudio ist ein ganz feiner Kerl, ein lustiger Kerl, ein offener Mensch. Mich freut es, dass er mit 40 Jahren noch Fußball spielt.“ Von 2001 bis 2003 sind Kovac und Pizarro gemeinsam für den FC Bayern aufgelaufen. Der 47-jährige Kovac hat seine Karriere längst beendet, arbeitet seit Jahren als Trainer – seit dieser Saison beim FC Bayern.

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Für Kovac ist es egal, ob Kruse spielt

Und dort zählen natürlich nur Titel. Am Samstag ist er mit dem 1:0-Sieg gegen Werder weiter auf Meisterkurs geblieben, nun sollen die Bremer auch im Pokal kein Stolperstein sein. Doch Kovac warnt: „Werder spielt seit langem mal wieder ein Halbfinale. Es wird für uns schwierig werden. Die ganze Stadt wird elektrisiert sein.“

Schon gelesen? Pizarro: „Mittwoch wird eine ganz andere Geschichte“

Es hat sich offenbar auch bis München herumgesprochen, dass die Fans ganz Bremen in Grün und Weiß hüllen, den Werder-Bus am Spieltag empfangen und für eine ganz besondere Atmosphäre im Stadion sorgen wollen. Aktuell zittert die ganze Stadt allerdings noch, ob Max Kruse dabei sein kann. Der Werder-Kapitän hat sich am Samstag eine Oberschenkelprellung zugezogen. „Max ist ein sehr guter Spieler“, sagte Kovac, betonte aber zugleich: „Auf unser Spiel hat es keine Auswirkungen, ob er spielt.“ Die Bayern vertrauen eben ihrer eigenen Stärke.

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Quelle: DeichStube

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